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Sport3. November 2026, 17:02 Uhr · von Redaktion

Maza lässt Hertha träumen

Ex-Hertha-Talent Ibrahim Maza sorgt international für Schlagzeilen: Lionel Messi setzte den 20-Jährigen bei der Kopa-Trophäe auf Platz drei. In Herthas Akademie in Berlin wird seine Geschichte jetzt zum großen Hoffnungssignal.

Maza lässt Hertha träumen

Foto: berliner-kurier

In der Akademie von Hertha BSC sorgt die Geschichte von Ibrahim Maza gerade für besonders viel Rückenwind. Der 20-Jährige, der einst selbst auf den Nachwuchsplätzen rund um das Olympiastadion trainierte, gehört inzwischen zu den spannendsten jungen Fußballern der Welt. Für die Talente in Berlin ist das vor allem eins: der Beweis, dass der Weg von der Jugend bis ganz nach oben tatsächlich möglich ist.

Von Berlin auf die große Bühne

Maza wechselte 2016 von den Reinickendorfer Füchsen zu Hertha, wurde mit der B- und A-Jugend Meister und schaffte 2023 den Sprung zu den Profis. Im Mai 2025 verabschiedete er sich von den Fans in der Ostkurve und ging für rund zwölf Millionen Euro nach Leverkusen. Zum Abschied hatte er betont, wie besonders es für ihn als Berliner gewesen sei, für Hertha im Olympiastadion aufzulaufen.

Jetzt kommt die nächste Auszeichnung dazu: Bei der Kopa-Trophäe für den besten Spieler unter 21 Jahren setzte Lionel Messi Maza als einziger Juror auf Rang drei. In der Endabrechnung landete der Ex-Herthaner auf Platz neun. Kurz zuvor hatte auch Ousmane Dembélé bei der Ballon-d’Or-Gala mit einer großen Prognose für Aufsehen gesorgt und Maza den Goldenen Ball in der Zukunft zugetraut.

Ein Signal für die Talente von heute

Für Hertha ist die Sache klar: Der Klub zeigte sich in den sozialen Medien stolz auf seinen früheren Nachwuchsspieler. Gerade für die Kinder und Jugendlichen am Olympiastadion hat diese Anerkennung besonderes Gewicht. Wer dort täglich trainiert, sieht nun an Maza, wie weit ein Berliner Talent kommen kann.

  • 2016: Wechsel in Herthas Nachwuchs
  • 2023: Debüt bei den Profis
  • 2025: Wechsel nach Leverkusen
  • 2026: Platz neun bei der Kopa-Trophäe

Dass ausgerechnet Messi, einst Mazas großes Idol, ihn nun auf seinen Stimmzettel setzt, macht die Geschichte noch größer. Für die Hertha-Talente ist das mehr als nur eine nette Randnotiz — es ist ein echtes Motivationssignal für den eigenen Traum.

Quelle: berliner-kurier