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Sport3. November 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Fuchs fährt stark bei WM

Mountainbiker Peter Fuchs aus Ravensburg hat bei der Enduro-WM im italienischen Finale Ligure Platz 26 erreicht. Damit war er zweitbester deutscher Starter, Laurin Voth kam auf Rang 75.

Fuchs fährt stark bei WM

Foto: schwaebische

Peter Fuchs hat bei der Mountainbike-Enduro-Weltmeisterschaft in Italien ein starkes Ergebnis eingefahren. Der Fahrer aus Ravensburg belegte in Finale Ligure den 26. Platz und war damit zweitbester Deutscher im Feld. Für seinen Ravensburger Kollegen Laurin Voth sprang am Ende Rang 75 heraus.

Für beide Athleten war die WM einer der großen Höhepunkte der Saison. Nach konstant guten Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene hatten sie sich für den Start bei den Titelkämpfen qualifiziert. In der ligurischen Küstenregion wartete ein besonders forderndes Rennen: steile Hänge, felsige Abschnitte, enge Trails und ständig wechselnder Untergrund verlangten den Fahrern alles ab.

Starker Start auf der längsten Stage

Die klassische Enduro-WM führte über rund 76 Kilometer, dazu kamen sechs gewertete Stages und mehr als 2100 Höhenmeter auf den Transferpassagen, die ohne Motorhilfe bewältigt werden mussten. Fuchs erwischte einen überzeugenden Auftakt und setzte auf der ersten, längsten Prüfung gleich ein Ausrufezeichen. Nach den Stages zwei bis vier lag er sogar zwischenzeitlich als bester deutscher Teilnehmer im Rennen.

  • Enduro-WM mit Startern aus 31 Nationen
  • Sechs Stages auf rund 76 Kilometern
  • Mehr als 2100 Höhenmeter auf Transferpassagen

Erst auf der fünften Stage verlor Fuchs einige Sekunden auf seinen deutschen Teamkollegen Moritz Silberhorn. Auf der letzten Prüfung, der stark besuchten DH-Men-Stage mit tausenden Fans entlang der Strecke, zeigte der Ravensburger noch einmal einen beherzten Lauf und brachte seine erste WM-Teilnahme sicher auf Platz 26 ins Ziel.

Auch im Weltcup schon stark

Der WM-Auftritt passt zu Fuchs' bisherigem Saisonverlauf. Bereits beim Enduro-World-Cup-Finale in Morillon im August hatte er mit Rang 13 sein bis dahin bestes Ergebnis in dieser Weltcup-Saison erreicht. Den WM-Titel bei den Männern holte sich in Italien Ryan Gilchrist aus Australien, bei den Frauen gewann die deutsche Meisterin Raphaela Richter.

Quelle: schwaebische