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Musik & Film8. Juli 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Masked-Singer-Aus für Brandner

Die bayerische Kostümbildnerin Alexandra Brandner war sechs Jahre lang für „The Masked Singer“ im Einsatz. Jetzt erfuhr die Fernsehpreis-Gewinnerin nach eigenen Angaben aus dem Internet, dass die Show im Herbst ohne sie weitergeht.

Masked-Singer-Aus für Brandner

Für viele Fans ist die Vorfreude auf die neue Staffel von „The Masked Singer“ groß – für Alexandra Brandner kam die Ankündigung dagegen offenbar wie ein Schock. Die Gewandmeisterin aus Garching an der Alz hat nach eigenen Angaben erst im Netz erfahren, dass ProSieben im Herbst die 13. Staffel der Show startet und die Aufzeichnungen bereits im August beginnen.

Brandner und ihr Team hatten über sechs Jahre hinweg die aufwendigen Kostüme der Sendung entworfen. In einem bei Facebook veröffentlichten Video schildert sie, wie hart sie das Aus trifft. Besonders verletzt sei sie darüber, dass es nach ihrer Darstellung weder von der Produktionsfirma noch vom Sender ein persönliches Gespräch gegeben habe.

Preisgekrönte Arbeit für die Show

Die Oberbayerin zählt in ihrem Fach zu den bekannten Namen. Für die Kostüme der ersten „Masked Singer“-Staffel erhielt sie 2020 den Deutschen Fernsehpreis. Außerdem arbeitete sie laut Bericht auch an den belgischen und niederländischen Versionen des Formats mit. Ihr Anspruch: höchste handwerkliche Qualität – auch wenn das seinen Preis hat.

  • Kostüme kosten laut Brandner oft 20.000 bis 35.000 Euro pro Stück
  • Sie und ihr Team arbeiteten in zahlreichen Stunden an den Verkleidungen
  • Brandner sagt selbst, ihre Firma stehe für höchste Qualität und starke Optik

Vorwurf: Kein offenes Wort

Nach Brandners Darstellung hätte sie eine Absage akzeptieren können – etwa mit dem Hinweis, dass ihre Arbeiten für die Produktion inzwischen zu teuer seien. Was sie nicht versteht: warum niemand direkt mit ihr gesprochen habe. Genau dieses fehlende Gespräch bezeichnet sie als besonders schmerzhaft.

Damit endet vorerst ein prägender Abschnitt hinter den Kulissen der Show. Während der Sender den Start der neuen Staffel vorbereitet, bleibt bei der Kostümbildnerin vor allem Enttäuschung zurück. Ihr Ärger richtet sich dabei weniger gegen das Aus selbst als gegen die Art und Weise, wie es offenbar zustande kam.