Kate setzt Harry unter Druck
Prinzessin Kate zeigte sich in Wimbledon überraschend nahbar und mischte sich unter wartende Tennisfans. Britische Medien sehen darin einen Kontrast zu Prinz Harrys anhaltender Debatte um Polizeischutz in Großbritannien.

Prinzessin Kate hat bei den Wimbledon Championships mit einem ungewöhnlich bodennahen Auftritt für Schlagzeilen gesorgt. Die Frau von Prinz William besuchte das Turnier am Donnerstag in ihrer Rolle als Schirmherrin – und suchte dabei ganz bewusst die Nähe zum Publikum.
Wie britische Medien berichten, begrüßte Kate nicht nur Fans, die stundenlang auf Eintrittskarten gewartet hatten. Sie soll sich auch mit den Besuchern unterhalten und sogar deren Tickets selbst gescannt haben. Ein BBC-Kommentator zeigte sich davon sichtlich beeindruckt und verwies darauf, wie direkt die Begegnung zwischen der Prinzessin und den Tennisfans ablief.
Nähe zu Fans statt Royal Box
Besonders auffällig: Kate verzichtete laut Berichten auf einen Platz in der Royal Box. Stattdessen verfolgte sie gemeinsam mit Tennisgröße Tim Henman ein Match des Briten Arthur Fery auf einem Außenplatz. Später saß sie zudem neben Ex-Profi Andy Murray.
- Besuch bei Wimbledon am Donnerstag
- Austausch mit wartenden Fans
- Tickets persönlich gescannt
- Kein Platz in der Royal Box
Harrys Sicherheit weiter ein Thema
Der Auftritt bekommt zusätzliche Brisanz, weil Prinz Harry (41) seit Jahren auf umfassenden Polizeischutz bei Reisen nach Großbritannien pocht. Nach seinem Rückzug als arbeitendes Mitglied der Royals hat er keinen automatischen Anspruch mehr darauf. Ein entsprechender Prozess endete im vergangenen Jahr erfolglos für ihn.
Der britische Express deutet Kates Auftritt deshalb als stillen Konter auf Harrys Sicherheitsbedenken. Neue Aufmerksamkeit erhält das Thema auch wegen einer möglichen England-Reise des Herzogs von Sussex mit Meghan sowie den Kindern Archie und Lilibet. Es wäre die erste gemeinsame Reise der Familie in Harrys frühere Heimat seit rund vier Jahren.
Foto: op_online_de