Kalajdzic verpasst CL-Moment
Sasa Kalajdzic hat beim 0:1 des Linzer ASK bei AEK Athen sein erstes Champions-League-Spiel bestritten. Der frühere Eintracht-Stürmer kam spät hinein und vergab kurz vor Schluss die große Chance auf den Ausgleich.

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Für Sasa Kalajdzic war es ein besonderer Abend mit bitterem Ende: Der frühere Angreifer von Eintracht Frankfurt feierte beim Linzer ASK sein Debüt in der Champions League – musste nach dem 0:1 bei AEK Athen aber ohne Erfolgserlebnis abreisen.
In Athen entwickelte sich eine intensive und über weite Strecken ausgeglichene Partie. Der LASK hielt gegen die Griechen gut mit, doch am Ende entschied ein Treffer von Razvan Marin das Spiel. Kalajdzic stand zunächst nicht in der Startelf und wurde erst in der 73. Minute eingewechselt.
Große Chance kurz vor Schluss
Viel fehlte nicht, und der Abend hätte doch noch eine glückliche Wendung genommen. Kurz vor dem Abpfiff kam Kalajdzic nach einer Torwartaktion per Kopf an den Ball, setzte seinen Versuch aber knapp über die Latte. Der österreichische Stürmer erklärte danach, er habe den Abpraller über das Tor gedrückt – besonders ärgerlich, weil das späte 1:1 noch möglich gewesen wäre.
Auch innerhalb der Mannschaft überwog die Enttäuschung. Trainer Didi Kühbauer sprach von einem ordentlichen Auftritt, während Kapitän Sascha Horvath vor allem die fehlende Chancenverwertung als Knackpunkt ausmachte. Kalajdzic selbst sah in der Partie eine klare Lektion: Auf diesem Niveau würden Fehler sofort bestraft, phasenweise gute Leistungen allein reichten nicht aus.
Nächster Höhepunkt wartet schon
Für den LASK geht die Königsklasse im Oktober weiter – dann mit einem historischen Heimspiel. Am 14. Oktober empfangen die Linzer den FC Liverpool.
- Champions-League-Debüt für Sasa Kalajdzic
- 0:1-Niederlage des LASK bei AEK Athen
- Nächster Gegner: FC Liverpool am 14. Oktober
Gerade deshalb dürfte Kalajdzic die verpasste Kopfballchance noch eine Weile beschäftigen. Vielleicht folgt der große Champions-League-Moment ja im ersten Heimspiel – auch wenn die Aufgabe kaum schwerer sein könnte.
Quelle: op_online_de