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Musik4. Juli 2026 · von Redaktion

Jürgen Drews kaum wiederzuerkennen

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto zeigt Jürgen Drews in einem völlig ungewohnten Look. Der spätere Schlagerstar posierte damals mit Kurzhaarfrisur, Bart, Anzug und Hut.

Jürgen Drews kaum wiederzuerkennen

Jürgen Drews zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Gesichtern des deutschen Schlagers. Umso überraschender wirkt jetzt ein altes Schwarz-Weiß-Foto, das den Sänger in einem Look zeigt, den viele Fans wohl nicht sofort mit ihm verbinden würden. Statt seiner später so typischen langen Haare ist Drews darauf mit kurz gescheitelter Frisur, schmalem Bart, Anzug, Krawatte und Hut in der Hand zu sehen.

Das Bild entstand um 1980 und zeigt ihn in einer besonderen Rolle: Damals schlüpfte der Sänger für ein Fotoshooting in das Erscheinungsbild eines Mafiosos. Gerade dieser Stilbruch macht die Aufnahme heute so auffällig. Denn Jürgen Drews wurde für viele über Jahre nicht nur durch seine Songs, sondern auch durch seine markante Frisur unverwechselbar.

Sein großer Durchbruch gelang ihm 1976 mit dem Titel „Ein Bett im Kornfeld“. Zu dieser Zeit war er Anfang 30 und startete als Solokünstler durch. Schon damals war er mit längerem dunklem Haar und Seitenpony unterwegs – ein Look, der sich tief ins Gedächtnis vieler Schlagerfans eingebrannt hat und später fast zu seinem Markenzeichen wurde.

Ungewöhnliche Momente vor und hinter der Bühne

Dass Jürgen Drews nicht nur auf Fotos immer wieder von einer anderen Seite zu sehen war, zeigen auch Erinnerungen aus dem Touralltag. Seine langjährige Managerin Christine Gaydos blickte auf den Start von „Jürgen Drews & Band“ im Jahr 2014 in der kleinen Stadthalle in Chemnitz zurück. Das Team war bereits am Vortag da, geprobt wurde allerdings nicht in der Halle selbst, sondern in einem kleinen Sitzungsraum.

Auch organisatorisch lief damals nicht alles reibungslos. Weil weder Herd noch Kochtopf vorhanden waren, wurden Würstchen kurzerhand im Wasserkocher warm gemacht. Später sorgte zudem noch eine Spülmaschine für eine kleine Überschwemmung. Trotz solcher Pannen blieb laut der Erinnerung vor allem eines hängen: gute Stimmung, Zusammenhalt im Team und viel Spaß an der gemeinsamen Arbeit.