John Irvin mit 86 gestorben
Der britische Regisseur John Irvin ist tot. Der Filmemacher, bekannt durch „Dame, König, As, Spion“ sowie Actionthriller der 1980er Jahre, starb laut Mitteilung seiner Produzentin bereits am 11. August im Alter von 86 Jahren zu Hause im Kreis seiner Familie.

Foto: Allan warren / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Der britische Regisseur John Irvin ist tot. Wie seine Produzentin Claire Evans britischen Medien mitteilte, starb der Filmemacher bereits am 11. August im Alter von 86 Jahren friedlich zu Hause im Beisein seiner Familie.
Irvin galt vor allem als Spezialist für spannungsreiche Stoffe und Actionthriller. Einem größeren Publikum wurde er Ende der 1970er Jahre bekannt, als er die Verfilmung von John le Carrés Spionageklassiker „Dame, König, As, Spion“ inszenierte. Die BBC-Produktion mit Alec Guinness in der Hauptrolle brachte ihm viel Anerkennung ein.
Durchbruch mit Spionage-Stoff
Für die Serie wurde Irvin mit zwei britischen Bafta-Filmpreisen ausgezeichnet, außerdem erhielt er eine Emmy-Nominierung. Damit war sein Name endgültig auch international mit hochwertigem Spannungskino verbunden.
In den 1980er Jahren folgten weitere Regiearbeiten im Actionfach. Dazu zählten unter anderem diese Filme:
- „Die Hunde des Krieges“
- „Der City Hai“
Familie nimmt Abschied
Berichten zufolge hinterlässt John Irvin drei Kinder und zwei Enkel. Mit ihm verliert das britische Kino einen Regisseur, der vor allem mit harten, geradlinigen Spannungsstoffen und markanten Stoffadaptionen in Erinnerung bleiben wird.
Quelle: ORF