Jennifer Garner erinnert Schmerz
Jennifer Garner blickt bei Vanity Fair auf 30 Jahre Karriere zurück. Besonders die Dreharbeiten zu „Dallas Buyers Club“ mit Matthew McConaughey und Jared Leto bezeichnet die Schauspielerin noch heute als schmerzhaft.

Jennifer Garner hat in einem neuen Format von Vanity Fair auf rund drei Jahrzehnte ihrer Karriere zurückgeblickt – und dabei nicht nur nostalgische, sondern auch sehr belastende Erinnerungen geteilt. Beim Wiedersehen mit Szenen aus Serien und Filmen wie „Alias“, „Love, Simon“ und „The Five-Star Weekend“ blieb vor allem ein Projekt für sie besonders emotional: „Dallas Buyers Club“.
Belastende Erinnerung an „Dallas Buyers Club“
Garner erzählte, dass sie die Dreharbeiten zu dem AIDS-Drama bis heute als sehr schmerzhaft empfindet. Besonders nahe ging ihr, wie stark ihre Co-Stars Matthew McConaughey und Jared Leto für ihre Rollen abgenommen hatten. Beim Rückblick auf den Film sagte sie, es habe sie sehr mitgenommen, die beiden so ausgezehrt zu sehen.
Vor allem Jared Leto habe auf sie einen so geschwächten Eindruck gemacht, dass sie nach Feierabend mitunter sogar vor seinem Trailer wartete, falls er beim Heruntergehen der Treppe Hilfe brauchen könnte. Auch die Erinnerung daran, dass er nach der Arbeit nur in einen Supermarkt fuhr, um an Brokkoli zu riechen, ist ihr im Kopf geblieben. Beim Ansehen ihrer Szenen als Ärztin dachte Garner außerdem an Regisseur Jean-Marc Vallée, dessen Tod sie nach wie vor beschäftigt.
Zwischen Scham, Tränen und Familie
Der Karriere-Rückblick brachte aber nicht nur schwere Momente zurück. Garner sprach auch darüber, dass sie ihren drei Kindern alte Folgen von „Alias“ zeigt – auch wenn ihr das manchmal peinlich ist. Eine ganz andere Wirkung hat für sie bis heute „Love, Simon“: Die Szene, in der ihre Filmfigur als Mutter mit dem Outing ihres Sohnes konfrontiert wird, rührt sie weiterhin zu Tränen.
- In „Alias“ wurde Jennifer Garner zum Serienstar
- „Dallas Buyers Club“ gehört für sie zu den härtesten Drehs
- „Love, Simon“ löst bis heute starke Reaktionen beim Publikum aus
Wie nachhaltig dieser Film wirkt, erfährt Garner offenbar immer wieder im Alltag. Sie berichtete, dass Menschen sie heimlich oder ganz direkt auf genau diese Szene ansprechen und erzählen, dass sie Gespräche zwischen Eltern und Kindern erleichtert habe. Auch privat bleibt ihre „Alias“-Zeit wichtig: Mit Co-Star Victor Garber verbindet sie bis heute ein enges Verhältnis – für Garner ist er nach eigenen Worten eine echte Vaterfigur.
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