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Politik26. Juli 2026, 15:01 Uhr · von Redaktion

Iran warnt die USA scharf

Iran droht den USA mit einer Ausweitung des Konflikts, falls die Luftangriffe weitergehen. Gleichzeitig meldet Teheran gestoppte Handelsschiffe in der Straße von Hormus und Gespräche mit Oman.

Iran warnt die USA scharf

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu: Iran hat den USA mit einer Ausweitung des Konflikts gedroht, sollten die amerikanischen Luftangriffe fortgesetzt werden. Das sagte Armeesprecher Amir Akraminia laut der Nachrichtenagentur Mehr. Er verwies dabei auch auf Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer und stellte sie als Warnsignal für die Entwicklung in der Region dar.

Nach Darstellung des Sprechers reicht das Kriegsgebiet bereits von Jordanien bis zu den Staaten am Persischen Golf. Sollte das US-Militär erneut Luftschläge fliegen, könne sich dieses Gebiet noch weiter vergrößern. Laut Akraminia habe das iranische Militär dafür bereits Strategien vorbereitet.

Angriffe vorerst ausgesetzt

Gleichzeitig erklärte Teheran, Angriffe auf arabische Verbündete der USA vorläufig gestoppt zu haben. Als Grund nannte Akraminia, dass die US-Streitkräfte in den vergangenen zwei Nächten keine Luftschläge durchgeführt hätten. Das eigene Vorgehen stellte er als reine Vergeltung dar.

  • Warnung an Washington: Bei neuen Luftangriffen drohe eine Ausweitung des Kriegsgebiets.
  • Region im Fokus: Genannt werden Jordanien, der Persische Golf und das Rote Meer.
  • Vorläufige Pause: Angriffe auf arabische US-Verbündete seien derzeit ausgesetzt.

Neue Spannungen um die Straße von Hormus

Zusätzlich meldete die iranische Revolutionsgarde, mehrere Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor der Durchfahrt gestoppt zu haben. Parallel dazu berichtete Teheran aber auch von Fortschritten bei Gesprächen mit Oman über die Verwaltung der strategisch wichtigen Meerenge. Bereits im Juni hatten beide Seiten angekündigt, über Durchfahrtgebühren zu sprechen.

Besonders heikel: Oman hatte erklärt, dass Schiffe die Passage auch durch omanische Gewässer nehmen könnten. Das hatte in Teheran für Ärger gesorgt. Washington lehnt mögliche Gebühren für die Route klar ab. Damit bleibt die Straße von Hormus nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch ein neuer Brennpunkt.