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Musik & Film19. August 2026, 09:00 Uhr · von Redaktion

Historischer Stern für Kidjo

Angelique Kidjo hat in Hollywood als erste afrikanische Sängerin einen Stern auf dem Walk of Fame erhalten. Die 66-Jährige posierte in Los Angeles vor der Plakette und sang bei der Zeremonie spontan für das Publikum.

Historischer Stern für Kidjo

Foto: 25º Prêmio da Música Brasileira / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Angelique Kidjo hat Musikgeschichte geschrieben: Die Sängerin aus Benin ist nun die erste afrikanische Sängerin überhaupt mit einem Stern auf dem berühmten Walk of Fame in Los Angeles. Bei der Zeremonie in Hollywood zeigte sich die 66-Jährige gut gelaunt, posierte für Fotografen vor ihrer neuen Plakette und sorgte anschließend noch für einen besonderen Moment.

Zur Freude der Anwesenden begann Kidjo direkt vor Ort zu singen. Außerdem nutzte sie den Anlass für eine klare Botschaft über den kulturellen Einfluss Afrikas auf die Musik. Sie sagte, vielen Afrikanern sei oft gar nicht bewusst, was der Kontinent der Welt gegeben habe. Ohne Afrika, so Kidjo, wäre Musik auf diesem Planeten nicht denkbar.

Karriere über vier Jahrzehnte

Geboren wurde Kidjo in Benin, seit vielen Jahren lebt sie in Frankreich. Musikalisch ist sie in mehreren Sprachen unterwegs: Sie singt in Fon und Yoruba ebenso wie auf Französisch und Englisch. Einem breiten Publikum wurde sie vor allem mit Songs wie „Agolo“ und „We We“ bekannt.

  • Geboren in Benin
  • Lebt seit Jahren in Frankreich
  • Singt in Fon, Yoruba, Französisch und Englisch
  • Bekannt durch „Agolo“ und „We We“

Fünf Grammys und viel Anerkennung

In ihrer inzwischen mehr als 40 Jahre langen Laufbahn hat Kidjo zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter fünf Grammys. Das US-Magazin Time nannte sie einst „Afrikas führende Diva“. Mit dem Stern in Hollywood kommt nun eine weitere große Ehrung dazu — und eine, die auch symbolisch Gewicht hat.

Denn der neue Platz auf dem Walk of Fame steht nicht nur für Kidjos persönliche Karriere, sondern auch für ein Stück Sichtbarkeit afrikanischer Musik in einer der bekanntesten Unterhaltungsadressen der Welt.

Quelle: ORF