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Musik & Film18. Juli 2026, 19:01 Uhr · von Redaktion

Helene Fischer über Ticketpreise

Helene Fischer hat zum Abschluss ihrer 360-Grad-Stadiontour in München die Debatte über teure Konzerttickets aufgegriffen. Die Sängerin verweist auf gestiegene Kosten großer Shows und auf 71.000 Fans beim Finale in der Allianz Arena.

Helene Fischer über Ticketpreise

Helene Fischer hat sich zum Abschluss ihrer 360-Grad-Stadiontour in München zur Diskussion über hohe Konzertpreise geäußert. In den „Tagesthemen“ zeigte die Sängerin Verständnis dafür, dass das Thema viele beschäftigt. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass große Produktionen heute mit deutlich höheren Ausgaben verbunden seien.

Nach Medienberichten lagen die Eintrittspreise für ihre Konzerte bei rund 70 Euro und mehr. Fischer stellte klar, dass Tickets teuer seien, verwies aber auf den großen Aufwand hinter einer Show. An solchen Produktionen arbeiteten Hunderte Menschen mit, deren Einsatz bezahlt werden müsse.

Große Show, große Kosten

Für Fischer gehört zur Debatte deshalb beides: das Verständnis für Fans und der Blick auf die Realität hinter den Kulissen. Sie sagte, viele Menschen würden für einen Konzertbesuch sparen oder sogar auf einen Urlaub verzichten. Gerade das berühre sie besonders, weil sie ihrem Publikum Erlebnisse bieten wolle, die über den Abend hinaus in Erinnerung bleiben.

  • 15 Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden
  • insgesamt knapp 750.000 Fans
  • Finale in der ausverkauften Allianz Arena in München

Starker Tourabschluss in München

Zum letzten Konzert der Open-Air-Tour kamen laut Veranstalter 71.000 Besucherinnen und Besucher in die Allianz Arena. Damit endete die Tour mit einer ausverkauften Show in München. Über alle 15 Termine hinweg zog Fischer den Angaben zufolge knapp 750.000 Fans an.

Die Aussagen der Sängerin treffen damit genau in eine Debatte, die viele Konzertgängerinnen und Konzertgänger derzeit beschäftigt: Wie viel darf ein Live-Erlebnis kosten? Fischers Antwort fällt klar aus: Die Preise seien ein sensibles Thema, ließen sich aber nicht von den gestiegenen Kosten großer Stadionshows trennen.

Foto: Wikimedia Commons / Sven-Sebastian Sajak, CC BY-SA 3.0