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Politik24. Juli 2026, 07:01 Uhr · von Redaktion

Feuer-Alarm in Südeuropa

Schwere Waldbrände setzen Spanien und Frankreich weiter unter Druck. In Spanien gilt nun in zwei Regionen der Notstand, in Frankreich wurden bei Bordeaux rund 30.000 Menschen evakuiert und Hilfe aus der EU angefordert.

Feuer-Alarm in Südeuropa

Die Waldbrände im Süden Europas verschärfen sich weiter. In Spanien hat die Regierung für die Hauptstadtregion Madrid und die Provinz Ávila den „Notstand nationaler Tragweite“ ausgerufen. Damit kann der Staat zusätzliche Mittel und Geld für den Kampf gegen die Flammen bereitstellen.

Besonders kritisch ist die Lage westlich von Madrid. Dort macht ein außer Kontrolle geratener Waldbrand den Einsatzkräften große Sorgen. Für 3.500 Menschen wurde am Donnerstag die Evakuierung angeordnet. Insgesamt mussten im Raum Madrid bereits 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Frankreich fordert EU-Unterstützung an

Auch in Frankreich kämpfen Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte weiter gegen mehrere große Brände. Vor allem an der Atlantikküste bei Bordeaux bleibt die Situation angespannt. Seit Mittwoch wurden dort rund 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht, vor allem aus Campingplätzen und Ferienanlagen.

Präsident Macron kündigte an, dass Frankreich den EU-Zivilschutzmechanismus aktiviert hat. Die Feuerwehren seien vielerorts durch die zahlreichen Großbrände stark belastet. Zur Unterstützung werden nun zusätzliche Löschmittel aus anderen EU-Staaten erwartet.

Das ist bisher bekannt

  • Spanien hat für Madrid und Ávila den nationalen Notstand ausgerufen.
  • Westlich von Madrid läuft ein großer Brand weiter außer Kontrolle.
  • Im Raum Madrid mussten bereits 10.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
  • Frankreich hat bei der EU Hilfe angefordert.
  • Aus Kroatien, Portugal, Tschechien und der Slowakei werden Löschflugzeuge und Schwerlast-Hubschrauber erwartet.

Unzählige Feuerwehrkräfte, Soldaten und Löschflugzeuge sind damit weiter im Dauereinsatz. Nach wochenlanger Hitze und Trockenheit bleibt die Lage in Teilen Südeuropas extrem angespannt.

Foto: Wikimedia Commons / ŽupaBA VUCBA, CC BY 2.0