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Musik & Film13. August 2026, 13:01 Uhr · von Redaktion

ESC 2027 steigt in Burgas

Der Eurovision Song Contest 2027 findet im Mai in Burgas am Schwarzen Meer statt. Gleichzeitig verschärft die EBU die Regeln: Gastgeber brauchen eine stabile Sicherheitslage, das Mindestalter steigt auf 18 Jahre.

ESC 2027 steigt in Burgas

Der Eurovision Song Contest 2027 bekommt eine Kulisse mit Meerblick: Die bulgarische Küstenstadt Burgas richtet den Wettbewerb im Mai 2027 aus. Das teilten die Europäische Rundfunkunion und das bulgarische Staatsfernsehen mit. Die beiden Halbfinals und das Finale sollen in der Arena Burgas stattfinden, einer 2023 eröffneten Veranstaltungsstätte.

Möglich wird die Premiere in Bulgarien durch den ESC-Sieg von Dara im Jahr 2026. Ihr Titel „Bangaranga“ holte den Wettbewerb erstmals in das südosteuropäische EU-Land. Anders als zuletzt in Wien soll der ESC im kommenden Jahr damit vor einer maritimen Kulisse über die Bühne gehen.

Schwarzmeerküste statt Hauptstadt

Burgas liegt rund 360 Kilometer östlich von Sofia direkt am Schwarzen Meer und zählt etwa 200'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Stadt gilt als einer der bekanntesten Badeorte Bulgariens, die Strände sind vom Zentrum aus gut erreichbar. Im Rennen um den Zuschlag standen auch Sofia, Varna und Plovdiv. Laut den Organisatoren setzte sich Burgas mit dem stimmigsten Gesamtkonzept durch.

Diese ESC-Regeln ändern sich

Mit der Standort-Entscheidung wurden auch neue Vorgaben für den Wettbewerb bekannt. Künftig soll der ESC nur noch in Ländern mit stabiler Sicherheitslage ausgetragen werden. Wenn ein Siegerland wegen bewaffneter Konflikte, einer heiklen geopolitischen Lage oder anderer gravierender Risiken als ungeeignet eingestuft wird, kann die EBU einen anderen gastgebenden Sender bestimmen.

  • Mindestalter für Teilnehmende steigt von 16 auf 18 Jahre.
  • Der Lead-Gesang muss live erfolgen.
  • Vorproduzierte Stimmen dürfen den Frontgesang nicht stützen.

Nach Angaben der EBU soll das Regelwerk damit fairer und transparenter werden. ESC-Direktor Martin Green betonte, dass die jährliche Überprüfung der Regeln wichtig sei, damit sich der Wettbewerb weiterentwickeln könne, ohne die Integrität der Auftritte aus den Augen zu verlieren.

Foto: Wikimedia Commons / Hamdigumus, CC0