ESC 2027 geht nach Burgas
Der Song Contest 2027 wird in der bulgarischen Schwarzmeer-Stadt Burgas ausgetragen. Das nationale Fernsehen BNT entschied sich für die Hafenstadt, die sich überraschend gegen Sofia durchsetzte.

Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Der Song Contest 2027 wird in Burgas über die Bühne gehen. Das hat das bulgarische Nationalfernsehen BNT bekanntgegeben. Damit richtet die Hafenstadt am Schwarzen Meer die 71. Ausgabe des Wettbewerbs aus.
Die Wahl ist durchaus bemerkenswert, denn im Rennen um den Austragungsort setzte sich Burgas gegen die Hauptstadt Sofia durch. Dass nicht die mit Abstand größere Metropole den Zuschlag bekam, gilt als Überraschung.
Erstes Mal für Bulgarien
Möglich wurde die Austragung in Bulgarien durch den Sieg beim Song Contest 2026. Das Land hatte den Wettbewerb heuer erstmals gewonnen – mit Daras Titel „Bangaranga“. 2027 wird das Event damit zum ersten Mal überhaupt in dem südosteuropäischen EU-Land stattfinden.
Nach dem diesjährigen Song Contest in Wien soll die Show im kommenden Jahr also vor maritimer Kulisse stattfinden. Burgas liegt an der bulgarischen Schwarzmeerküste und ist mit rund 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes.
Die wichtigsten Fakten
- Austragungsort 2027: Burgas am Schwarzen Meer
- Entscheidung bekanntgegeben von: BNT
- Finale im Standort-Rennen: Burgas gegen Sofia
- Anlass: Bulgariens erster ESC-Sieg 2026 mit „Bangaranga“
Burgas gilt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im Südosten Bulgariens. Die Stadt liegt rund 360 Kilometer östlich von Sofia, wo etwa 1,3 Millionen Menschen leben. Für den Song Contest bedeutet die Wahl vor allem eines: Statt Hauptstadtflair setzt Bulgarien auf Hafenstadt und Meereskulisse.