Emmy-Rekord für "Widow’s Bay"
Bei den Emmys in Los Angeles hat die Horror-Comedyserie "Widow’s Bay" mit 14 Preisen einen Rekord in der Comedy-Sparte aufgestellt. In der Drama-Kategorie gewann erneut "The Pitt" als beste Serie.

"Widow’s Bay" ist der große Abräumer der diesjährigen Emmy-Verleihung in Los Angeles. Die Horror-Comedy gewann den Preis als beste Comedyserie und holte insgesamt 14 Auszeichnungen. Damit stellte die Apple-TV-Produktion einen neuen Bestwert in der Comedy-Kategorie auf. Mit 19 Nominierungen war die Serie bereits als Favorit ins Rennen gegangen.
Die bislang einzige Staffel von "Widow’s Bay" erzählt von einer fiktiven Insel an der US-Ostküste, deren Bürgermeister das angeschlagene Image des Ortes aufpolieren will. Gleichzeitig halten einige Bewohner ihre Heimat für verflucht. Bei den Emmys setzte sich die Serie unter anderem gegen "Abbott Elementary", "The Bear: King of the Kitchen", "Hacks" und "Only Murders in the Building" durch.
Dramapreis bleibt bei "The Pitt"
Auch in der Drama-Sparte gab es einen bekannten Sieger: "The Pitt" wurde wie schon im Vorjahr als beste Dramaserie ausgezeichnet. Die in Echtzeit erzählte Krankenhausserie spielt in der Notaufnahme eines fiktiven Hospitals in Pittsburgh und wird besonders für ihre menschliche Erzählweise und die sensible Figurenzeichnung gelobt. In Deutschland läuft die Serie bei HBO Max.
- Beste Comedyserie: "Widow’s Bay"
- Beste Dramaserie: "The Pitt"
- Comedy-Rekord: 14 Emmys für "Widow’s Bay"
Auch Schauspielpreise setzen Akzente
Für ihre Rolle in der Science-Fiction-Serie "Pluribus" erhielt Rhea Seehorn den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie. Es ist ihr erster Emmy-Gewinn, nachdem sie zuvor zweimal für "Better Call Saul" nominiert war. In der Comedy-Kategorie setzte Jean Smart ihre Erfolgsserie fort: Für die fünfte und letzte Staffel von "Hacks" wurde sie zum fünften Mal in Folge als beste Hauptdarstellerin geehrt.
Zu den weiteren Gewinnern zählt erneut auch "The Late Show with Stephen Colbert". Die inzwischen abgesetzte Sendung wurde wie im vergangenen Jahr als beste Varietéserie ausgezeichnet. CBS hatte das Aus der Show mit wirtschaftlichen Gründen erklärt, während Kritiker einen Zusammenhang mit Colberts Attacken auf die Regierung von US-Präsident Donald Trump vermuteten.
Quelle: Tagesschau