Langston Uibel zeigt Stil
Langston Uibel präsentiert sich bei einem Modeshooting in der Villa Rezek zunächst zurückhaltend, nutzt den Rahmen aber bewusst, um sich über Kleidung auszudrücken. Der 28-Jährige brachte dabei auch eigene Styling-Ideen ein.

Foto: derstandard_at
Langston Uibel wirkt beim Eintreffen in der Villa Rezek erst einmal zurückhaltend. Mit leiser Begrüßung und gesenktem Blick sucht sich der Schauspieler eine ruhige Ecke, während das Team noch am Aufbau für ein Modeshooting arbeitet. Der in London geborene Deutsche scheint auf den ersten Blick nicht unbedingt jemand zu sein, der das Rampenlicht sucht.
Genau darin liegt aber auch der interessante Kontrast dieses Auftritts: Privat, so macht Uibel klar, setzt er lieber auf unauffällige Kleidung. Für ein Shooting gelte für ihn jedoch etwas anderes. In diesem Rahmen könne Mode zu einer Form des Ausdrucks werden, ohne dass es ihm unangenehm sei. Der performative Aspekt macht es für ihn offenbar leichter, sichtbarer zu werden.
Mode als geschützter Ausdrucksraum
Im Laufe des Tages legt der 28-Jährige seine anfängliche Scheu zunehmend ab. Statt nur Anweisungen zu folgen, beteiligt er sich aktiv am Styling und bringt eigene Ideen ein. Dazu gehört auch der Vorschlag, persönliche Kleidungsstücke in die Looks zu integrieren.
- Geboren in London
- tritt beim Shooting zunächst schüchtern auf
- nutzt Mode gezielt als Ausdrucksmittel
- bringt eigene Styling-Vorschläge ein
Ein Favorit mit Theater-Anklang
Besonders angetan ist Uibel von einem Look von Dior, dessen markanter, dramatischer Kragen bei ihm Assoziationen an Shakespeare weckt. Gerade dieser Zugang zeigt, wie sehr Kleidung für ihn mehr sein kann als bloße Oberfläche. Sie wird zur Rolle, zur Haltung und vielleicht auch zu einer Möglichkeit, Seiten von sich zu zeigen, die im Alltag eher im Hintergrund bleiben.
So entsteht aus dem zunächst stillen Beginn ein vielschichtiges Porträt: eines Schauspielers, der nicht laut auftreten muss, um Präsenz zu entwickeln. Bei diesem Shooting wird deutlich, dass Langston Uibel seinen Stil nicht über Provokation definiert, sondern über feine, bewusste Entscheidungen.
Quelle: derstandard_at