Drohnenangriff auf Ölanlagen
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben erneut russische Ölanlagen nahe St. Petersburg attackiert. Gleichzeitig steigt nach dem russischen Angriff auf Kiew die Zahl der Todesopfer weiter an.

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenski erneut russische Ölanlagen an der Ostsee im Raum St. Petersburg mit Drohnen angegriffen. Selenski bestätigte den Schlag auf der Plattform X. Damit rückt einmal mehr die Energie-Infrastruktur in Russland in den Fokus des Krieges.
Parallel dazu verschärft sich die Lage in der ukrainischen Hauptstadt weiter. Nach dem schweren russischen Luftangriff auf Kiew vom Donnerstag ist die Zahl der Todesopfer laut Bericht auf 30 gestiegen. Die Attacke zählt damit zu den besonders folgenschweren Angriffen der vergangenen Zeit.
Neue Hilfen in Aussicht
Während die Kämpfe andauern, soll die Ukraine beim Nato-Gipfel in Ankara neue Zusagen für Unterstützung erhalten. Vorgesehen ist demnach eine Mindestfinanzierung von 70 Milliarden Euro pro Jahr für die kommenden zwei Jahre. Das wäre ein wichtiges Signal für Kiew in einer Phase, in der das Land militärisch und wirtschaftlich weiter stark unter Druck steht.
Der Krieg bleibt damit auf mehreren Ebenen in Bewegung: an der Front, im Luftraum und bei der Versorgung mit Geld und Material. Auf ukrainischer Seite stehen gezielte Drohnenangriffe auf russische Anlagen, auf russischer Seite gehen die Angriffe auf ukrainische Städte weiter.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen erneut, wie eng militärische Operationen, Infrastruktur und internationale Hilfe inzwischen miteinander verknüpft sind. Während Russland und die Ukraine ihre Angriffe fortsetzen, richtet sich der Blick zugleich auf die politischen Entscheidungen der Verbündeten und deren weitere Unterstützung für Kiew.