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Musik & Film25. Juli 2026, 13:01 Uhr · von Redaktion

Clayface wird zum Horror-Schocker

Beim Comic-Con-2026-Panel zu Clayface wurde klar: Der Film setzt auf praktischen Horror und zeigt, wie offen das neue DC-Universum für ungewöhnliche Stoffe ist. Vieles dreht sich um einen abgefahrenen Ansatz statt klassischer Superhelden-Kost.

Clayface wird zum Horror-Schocker

Auf der Comic Con 2026 hat das Panel zu Clayface vor allem eines deutlich gemacht: Im DC-Universum ist inzwischen Platz für deutlich ungewöhnlichere Projekte als den klassischen Superheldenfilm. Im Mittelpunkt stand ein Horror-Ansatz, der den bekannten Figurenkosmos in eine überraschend düstere Richtung schiebt.

Besonders auffällig ist dabei der Fokus auf praktischen Horror. Statt nur auf digitale Effekte zu setzen, wurde der Eindruck vermittelt, dass der Film mit handgemachten, körperlich wirkenden Schreckmomenten arbeiten will. Gerade bei einer Figur wie Clayface passt das perfekt, weil Verformung, Körperhorror und Unberechenbarkeit ohnehin zu ihrem Kern gehören.

Ein DC-Film, der aus der Reihe tanzt

Das Panel zeigte, dass Clayface offenbar nicht einfach als weiteres Kapitel in einer laufenden Franchise-Maschinerie gedacht ist. Vielmehr scheint das Projekt dafür zu stehen, wie flexibel das aktuelle DCU mit seinem Material umgehen kann. Ein Horrorfilm um eine Comicfigur dieser Art ist schließlich alles andere als Standardkost.

  • Genre: Horror statt klassischer Action-Schwerpunkt
  • Ton: abgefahren und deutlich experimenteller
  • Bedeutung: Beweis für die Bandbreite des DCU

Warum das Panel neugierig macht

Vieles, was beim Auftritt zu hören war, deutet darauf hin, dass Clayface gerade durch seine Andersartigkeit spannend werden könnte. Der Film wirkt wie ein Test dafür, wie weit sich das Universum stilistisch öffnen kann, ohne seine Comic-Wurzeln zu verlieren. Genau dieser Mut zum Risiko war die wichtigste Botschaft des Panels.

Unterm Strich bleibt nach der Präsentation vor allem ein Eindruck hängen: Clayface soll nicht einfach nur mitlaufen, sondern herausstechen. Wenn der praktische Horror tatsächlich so zentral wird wie angedeutet, könnte das einer der eigenwilligsten Beiträge aus dem aktuellen DCU werden.

Foto: ign_de