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Promis21. Oktober 2026, 09:00 Uhr · von Redaktion

Christina Applegates Diagnose-Schock

Christina Applegate ist nach eigenen Angaben fünf Jahre lang wegen Multipler Sklerose behandelt worden. Jetzt stellte sich heraus: Die Diagnose war falsch – ihre Beschwerden bleiben trotzdem.

Christina Applegates Diagnose-Schock

Foto: news_de

Für Christina Applegate ist eine späte medizinische Korrektur kein Grund zur Erleichterung. Die Schauspielerin sagte in ihrem Podcast „Messy“, dass sie über Jahre wegen Multipler Sklerose behandelt worden sei – obwohl sich diese Diagnose nun als falsch herausgestellt habe. Nach ihren Angaben habe sie die Nachricht erst vor Kurzem erhalten.

Besonders bitter: Die neue Erkenntnis ändert laut Applegate nichts an ihrem Gesundheitszustand. Im Gegenteil, sie erklärte, dass ihre Beschwerden weiterhin da seien und es ihr in manchen Punkten sogar schlechter gehe. Damit steht sie nun ohne klare Diagnose da, obwohl die frühere Einordnung für sie zunächst wie eine Erklärung für ihre Symptome gewirkt hatte.

Fünf Jahre Behandlung ohne richtige Ursache

Applegate war 2021 mit MS diagnostiziert worden. Nach eigener Schilderung passten ihre Symptome lange zu der Erkrankung. In den vergangenen Jahren erhielt sie demnach auch Infusionen zur Behandlung. Diese hätten ihren Körper stark belastet. Weil die Therapie jedoch nicht die erhoffte Veränderung brachte, wurde die ursprüngliche Diagnose noch einmal überprüft.

Schließlich teilte ihr eine Ärztin mit, dass sie keine MS habe. Das klingt zunächst wie eine gute Nachricht, ist für die 54-Jährige aber offenbar vor allem eines: frustrierend. Denn die eigentliche Ursache ihrer gesundheitlichen Probleme ist weiterhin ungeklärt.

Warum es bei MS zu Fehldiagnosen kommen kann

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und gilt bislang als unheilbar. Sie kann unter anderem mit Schmerzen, Lähmungserscheinungen und starker Erschöpfung einhergehen.

  • MS lässt sich nicht mit nur einem einzelnen Test sicher nachweisen.
  • Für die Diagnose werden verschiedene Untersuchungen herangezogen.
  • Andere mögliche Ursachen müssen ausgeschlossen werden.

Genau deshalb kommt es bei der Krankheit immer wieder zu Fehldiagnosen. Im Fall von Christina Applegate bedeutet das nun vor allem neue Unsicherheit – nach Jahren belastender Behandlungen und ohne die Antwort, auf die sie eigentlich gehofft hatte.

Quelle: news_de