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Politik17. Juli 2026, 19:02 Uhr · von Redaktion

China kontert Trump scharf

Im Streit um angebliche Wahlmanipulationen aus China weist Peking die Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump entschieden zurück. Das Außenministerium spricht von „Lügenmärchen“ und bestreitet jede Einmischung in US-Wahlen.

China kontert Trump scharf

Im Ton wird es wieder deutlich rauer zwischen Donald Trump und China: Nachdem der US-Präsident wenige Monate vor den Midterms schwere Vorwürfe gegen Peking erhoben hat, kommt nun die scharfe Antwort aus dem chinesischen Außenministerium. Die Anschuldigungen seien nichts als „Lügenmärchen“ und längst widerlegt, erklärte Sprecher Lin Jian in Peking.

Peking weist Einmischung zurück

Trump hatte in einer Fernsehansprache behauptet, China stecke hinter dem größten Hackerangriff auf amerikanische Wählerdaten. Laut seiner Darstellung seien mehr als 200 Millionen Datensätze über Jahre hinweg abgegriffen worden. Außerdem warf er China vor, seine Wahlerfolge gezielt behindern zu wollen.

Die chinesische Regierung bestreitet das entschieden. Man halte sich am Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten fest und habe kein Interesse an amerikanischen Präsidentschaftswahlen, hieß es aus Peking. Auf Trump persönlich ging der Sprecher dabei nicht näher ein.

Gegenangriff aus Peking

Stattdessen drehte China den Spieß um und verwies darauf, dass international sehr wohl bekannt sei, wer weltweit Regierungen, Unternehmen und Bürger ausgespäht und massenhaft persönliche Daten gesammelt habe. Dazu kam ein klarer Appell an Washington, China aus dem amerikanischen Wahlkampf herauszuhalten und mehr für stabile Beziehungen zwischen beiden Staaten zu tun.

  • Vorwurf aus Washington: China soll US-Wählerdaten gestohlen haben
  • Reaktion aus Peking: komplette Zurückweisung der Anschuldigungen
  • Politischer Kontext: Der Streit eskaliert kurz vor den US-Midterms

Parallel zum diplomatischen Schlagabtausch setzte Staats- und Parteichef Xi Jinping in Shanghai ein anderes Signal: Dort eröffnete er die World AI Conference. Sein Auftritt gilt auch als Hinweis darauf, wie stark der Wettbewerb mit den USA inzwischen nicht nur politisch, sondern auch technologisch ausgetragen wird.