Beben der Stärke 7,3
Ein starkes Erdbeben hat Südmexiko erschüttert und war auch in Guatemala zu spüren. Vor der Pazifikküste von Chiapas wurde eine Stärke von 7,3 bis 7,4 gemessen, dazu gab es eine Tsunami-Warnung.

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag Südmexiko getroffen und war auch im Nachbarland Guatemala deutlich zu spüren. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag die Stärke bei 7,3. Das Epizentrum wurde vor der mexikanischen Pazifikküste verortet, rund 48 Kilometer südwestlich von Aquiles Serdan im Bundesstaat Chiapas.
Das Beben ereignete sich in geringer Tiefe. Die US-Erdbebenwarte sprach von 15 Kilometern, das mexikanische seismologische Institut nannte eine Stärke von 7,4 und eine Tiefe von zehn Kilometern. Kurz nach der Erschütterung wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, sich von der Küste fernzuhalten.
Warnung vor möglichem Anstieg des Meeresspiegels
Marineminister Raymundo Morales sagte nach ersten Erkenntnissen, dass es keine größeren Schäden gebe. Der Meeresspiegel könnte laut Behördenangaben um einen halben Meter ansteigen. Deshalb liefen die Sicherheitsmaßnahmen entlang der Küste weiter. Auch Nachbeben wurden registriert, darunter eines mit einer Stärke von 6,1.
- Erdbeben vor Chiapas an der Pazifikküste
- Stärke laut US-Erdbebenwarte: 7,3
- Stärke laut mexikanischem Institut: 7,4
- Tsunami-Warnung nach dem Hauptbeben
Menschen gingen auf die Straßen
Das Erdbeben traf die Region um 08.48 Uhr Ortszeit. In Chiapas verließen viele Menschen ihre Gebäude und gingen auf die Straßen, um sich in Sicherheit zu bringen. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden zunächst weder Todesopfer noch Verletzte gemeldet.
Trotz der bislang eher vorsichtigen Entwarnung dauern die Überprüfungen in der betroffenen Region an. Die Behörden kontrollieren weiter, ob es doch Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur gibt.