Bale rechnet mit McG ab
Christian Bale bereut bis heute seine Zusammenarbeit mit Regisseur McG bei „Terminator: Die Erlösung“. Der 2009 gestartete Film spielte weltweit nur 371 Millionen Dollar ein und beendete die geplante Trilogie früh.

Christian Bale blickt offenbar bis heute mit Frust auf „Terminator: Die Erlösung“ zurück. Der Schauspieler spielte im 2009 veröffentlichten Sci-Fi-Blockbuster John Connor, doch aus der groß angekündigten neuen Trilogie wurde bekanntlich nichts. Das Projekt blieb hinter den Erwartungen zurück – sowohl an den Kinokassen als auch bei den Kritiken.
Besonders hart geht Bale dabei mit Regisseur McG ins Gericht. Gegenüber dem Wall Street Journal schilderte der Oscar-Preisträger, dass er schon vor Drehbeginn Zweifel gehabt habe, ob McG der richtige Mann für den vierten Teil des von James Cameron erdachten Franchise sei. Zum Zeitpunkt des Projekts hatte der Regisseur erst drei Filme inszeniert – darunter die beiden „3 Engel für Charlie“-Filme und das Sportdrama „Sie waren Helden“.
Zweifel schon beim ersten Treffen
Nach Bales Darstellung habe er McG bei ihrem ersten Gespräch offen gesagt, dass dessen Erfahrung für einen „Terminator“-Film aus seiner Sicht nicht ausreiche. McG habe ihn dennoch eindringlich gebeten, ihm Vertrauen zu schenken. Er habe erklärt, sich als Regisseur weiterentwickeln zu wollen und für diese große Produktion bereit zu sein. Bale ließ sich darauf ein – und bereut genau das offenbar bis heute.
- Drehstart: Mai 2008
- Kinostart: Juni 2009
- Budget: 200 Millionen Dollar
- Einspielergebnis: 371 Millionen Dollar weltweit
Geplante Trilogie endete sofort
Das Ergebnis fiel ernüchternd aus. Der Film spielte deutlich weniger ein als die beiden Vorgänger und wurde von vielen Kritikerinnen und Kritikern für seine schwache Erzählweise und fehlende Weiterentwicklung von Figuren und Geschichte kritisiert. Auch bei FILMSTARTS kam der Actioner nur mäßig an und wurde als visionslos beschrieben.
In Erinnerung blieb „Terminator: Die Erlösung“ später vor allem noch aus einem anderen Grund: Bales berüchtigter Wutausbruch am Set wurde zum viel diskutierten Nebenschauplatz. Für den Schauspieler scheint das Kapitel aber auch deshalb nicht abgeschlossen zu sein, weil er mit McG nach dieser Erfahrung eines klar gemacht hat: Eine weitere Zusammenarbeit kommt für ihn nicht infrage.
Foto: filmstarts