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Musik4. Juli 2026 · von Redaktion

Axel Fischer blickt auf schwere Krankheitsmonate zurück

Nach Herzrhythmusstörungen, einer Operation mit Komplikationen und weiteren Diagnosen musste Axel Fischer monatelang um seine Gesundheit kämpfen. Heute spricht der Sänger darüber, was diese Zeit mit ihm gemacht hat.

Axel Fischer blickt auf schwere Krankheitsmonate zurück

Axel Fischer hat schwere Monate hinter sich. Im Gespräch mit „Schlager.de“ berichtet der Sänger, dass seine gesundheitlichen Probleme im vergangenen Jahr während eines Familienurlaubs begannen. Nach plötzlich auftretenden starken Herzrhythmusstörungen sei ihm zunächst noch nicht klar gewesen, wie ernst die Lage wirklich war. Erst nach der Rückkehr nach Deutschland und dem Besuch in der Notaufnahme wurde das Ausmaß deutlich.

Wie Fischer schildert, stand der Verdacht auf Vorhofflimmern im Raum. Es folgte eine Operation, bei der es zu Komplikationen kam. Demnach ließ sich eine Blutung nur schwer stoppen. Für den Musiker war das ein einschneidender Moment, der ihm nach eigenen Worten vor Augen führte, wie verletzlich das Leben sein kann. Besonders belastend sei für ihn der Gedanke gewesen, seine Frau und die beiden Kinder womöglich allein zurückzulassen. Woher die Herzrhythmusstörungen kamen, sei bis heute nicht eindeutig geklärt.

Weitere Rückschläge nach dem Eingriff

Doch damit war die Krise noch nicht vorbei. Bei einer Kontrolluntersuchung habe ein Arzt ihm mitgeteilt, dass er offenbar einen Schlaganfall erlitten hatte. Nur zwei Wochen später musste Fischer erneut ins Krankenhaus: Zunächst hielt er Seitenstiche für etwas Harmloses, dann wurde ein Milzinfarkt festgestellt. Kurz darauf folgte die nächste schwerwiegende Diagnose: Bei einer Blutuntersuchung wurden Bakterien im Blut entdeckt, dazu kam eine Sepsis.

Die Behandlung zog sich über Wochen. Axel Fischer entschied sich nach eigener Aussage gegen einen langen stationären Aufenthalt und für eine ambulante Therapie mit Katheter, auch mit Blick auf seine Familie. Dazu musste er sich selbst mehrmals täglich Medikamente verabreichen. Rückblickend beschreibt er, wie erschöpft er in dieser Zeit war und wie sehr ihn die Folgen körperlich an seine Grenzen brachten.

Inzwischen gehe es ihm wieder deutlich besser, sagt der Sänger. Er nimmt Blutverdünner und lässt sich regelmäßig untersuchen. Vor allem habe er gelernt, Warnsignale des Körpers ernster zu nehmen und die eigene Gesundheit bewusster im Blick zu behalten. Dankbar zeigt sich Fischer besonders gegenüber den behandelnden Ärzten und dem Krankenhaus, die ihn durch diese schwierige Phase begleitet haben.