Abschied mit mehreren Särgen
Für den verstorbenen Musiker Oliver Tree ist rund sechs Wochen nach seinem Tod eine ungewöhnliche Gedenkfeier in Santa Cruz geplant. Am Samstag sollen dort mehrere Särge für seine Bühnenfiguren, Reden prominenter Wegbegleiter und unveröffentlichtes Material zu sehen sein.

Rund sechs Wochen nach dem Tod von Oliver Tree wird der Musiker am Samstag mit einer großen Gedenkfeier in Santa Cruz verabschiedet. Schauplatz ist das Quarry Amphitheater der University of California, wo Familie, Freunde und Fans an den exzentrischen Künstler erinnern wollen. Die Zeremonie soll bewusst so ungewöhnlich ausfallen, wie es auch Trees öffentliche Persona war.
Prominente Redner und besondere Details
Nach Informationen, die über einen Flyer bekannt wurden, werden bei der Veranstaltung unter anderem Logan Paul, Diplo und Ethan Klein als Redner erwartet. Geplant ist demnach ein Abend, der nicht nur Rückblicke auf sein Leben liefern, sondern auch sein künstlerisches Erbe in den Mittelpunkt stellen soll.
Besonders auffällig: Für jede von Oliver Trees bekannten Figuren soll ein eigener Sarg aufgestellt werden. Dazu kommen weitere Programmpunkte, die den Abend zu einer sehr persönlichen und ungewöhnlichen Hommage machen sollen:
- mehrere Särge für seine verschiedenen Charaktere
- Live-Auftritte
- bislang unveröffentlichtes Videomaterial
- weitere angekündigte Überraschungen
Tragischer Tod in Rio de Janeiro
Oliver Tree starb am 14. Juni 2026 im Alter von 32 Jahren bei einem Hubschrauberunglück in Rio de Janeiro. Bei der Kollision zweier Helikopter kamen neben ihm fünf weitere Menschen ums Leben. Seine Familie bittet statt anderer Gesten um Spenden an die neu gegründete Stiftung Dr. Oliver Tree's Extremely Epic Art Grant for Baby Geniuses, die nach seinem Tod von seinem Team ins Leben gerufen wurde.
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt nun auch ein Interview, das Tree kurz vor seinem Tod mit Bobbi Althoff für „The Really Good Podcast“ geführt hatte. Darin sprach er über die Ungewissheit des Lebens und sagte, kein Tag sei garantiert. Rückblickend wirken diese Worte heute besonders eindringlich.
Foto: promiflash