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Sport16. Oktober 2026, 17:03 Uhr · von Redaktion

6000 Euro nach Brutal-Lauf

Der Albstädter Tim Schwenk ist beim Backyard Ultra am Tuttlinger Egelsee für den guten Zweck an seine Grenzen gegangen. Trotz Abbruch bei 75 Kilometern kamen fast 6000 Euro für krebskranke Kinder zusammen.

6000 Euro nach Brutal-Lauf

Foto: schwaebische

Ein extremer Lauf, Schmerzen im Knie und am Ende trotzdem ein Erfolg: Tim Schwenk aus Albstadt ist beim Backyard Ultra am Tuttlinger Egelsee für den guten Zweck gestartet – und hat dabei eine beachtliche Spendensumme gesammelt. Nach seiner Aktion stehen laut Schwenk fast 6000 Euro für den Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen zu Buche.

Der 25-Jährige war mit viel Tempo in den Wettbewerb gegangen. Bei diesem besonderen Format startet jede Stunde eine neue Runde über 6,7 Kilometer – so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Schwenk hielt zunächst stark mit, bekam aber nach rund 50 bis 55 Kilometern Probleme mit dem linken Knie. Bei 75 Kilometern zog er schließlich die Reißleine, um keine schwerere Verletzung zu riskieren.

Schmerzen stoppen die Aufholjagd

Für den Sportler war der Ausstieg nach eigener Aussage alles andere als leicht. Gerade bei einer Spendenaktion sei der innere Druck besonders groß. Trotzdem entschied er sich, vernünftig zu bleiben. Die Saison sei bereits weit fortgeschritten, zudem habe er in diesem Jahr schon mehrere Wettkämpfe absolviert. Er wollte vermeiden, sich für längere Zeit außer Gefecht zu setzen. Erschwerend kam hinzu: Der Lauf rund um den Egelsee führt komplett über Asphalt.

  • Format: stündlich 6,7 Kilometer pro Runde
  • Startfeld: 100 Läufer
  • Schwenks Leistung: 75 Kilometer
  • Eigener Beitrag: 550 Euro zur Spendensumme

Viele kleine Spenden, große Wirkung

Besonders gefreut hat Schwenk, dass nicht nur größere Beträge eingingen. Viele Unterstützer spendeten kleinere Summen, die sich am Ende zu einem starken Ergebnis addierten. Schon vor dem Start hatte er angekündigt, pro gelaufener Runde selbst 50 Euro zu spenden. So kamen allein durch ihn 550 Euro zusammen.

Für solche Aktionen spiele auch Social Media heute eine wichtige Rolle, machte Schwenk deutlich. Entscheidend seien nicht nur viele Follower, sondern vor allem eine Idee, die Menschen erreicht. Genau das ist ihm offenbar gelungen: Der Lauf war hart – das Ergebnis für den guten Zweck kann sich mehr als sehen lassen.

Quelle: schwaebische