Zug hofft auf Rohrer-Effekt
Der EV Zug startet am Dienstag um 19.45 Uhr gegen Lausanne in die Saison 2026/2027. Im Fokus stehen Hoffnungsträger Vinzenz Rohrer, mehrere Neuzugänge und die Frage, ob nach turbulenten Monaten wieder Ruhe einkehrt.

Foto: luzernerzeitung
Beim EV Zug wird es jetzt ernst: Am Dienstag um 19.45 Uhr beginnt mit dem Heimspiel gegen den Lausanne HC die Saison 2026/2027. Vor dem Auftakt richtet sich der Blick nicht nur auf das Eis, sondern auch auf die Baustellen und Hoffnungen rund um den Klub. Nach den jüngsten Vorgängen in der Organisation steht der Saisonstart auch für die Frage, ob sportlich und intern wieder Stabilität einkehrt.
Rohrer als große Figur des Neustarts
Im Mittelpunkt steht Vinzenz Rohrer. Der 22 Jahre alte Österreicher gilt als wichtigster Transfer des Sommers und als eines der spannendsten jungen Gesichter der Liga. Entsprechend hoch ist die Aufmerksamkeit rund um den Stürmer, der in Zug nun den nächsten Schritt machen soll. Die Erwartung: Rohrer könnte nicht nur sportlich helfen, sondern auch zu einer Führungsfigur heranreifen.
Spannend bleibt auch die Rolle von Ted Suihkonen. Der 49-Jährige ist neu Sportchef und hat damit eine Aufgabe übernommen, die er zuvor noch nie ausgeübt hat. Gerade deshalb steht er besonders im Fokus. Laut der Auslegeordnung vor dem Saisonstart begegnet er den offenen Fragen allerdings mit auffälliger Ruhe.
Neue Gesichter, große Fragen
Zum Neustart gehören mehrere weitere Personalien. Mit Jacob Moverare kommt ein schwedischer Verteidiger, der nach sechs Jahren Nordamerika bewusst auf mehr Beständigkeit setzt. Rico Gredig steht für die Verjüngung des Teams, Chris Egli wagt nach schwierigen Monaten einen lange kaum vorstellbaren Wechsel, und Goalie Mathieu Croce soll als Nummer zwei in Zug den nächsten Karriereschritt machen. Auch Verteidiger Eric Schneller will nach einer komplizierten Phase in Genf neu angreifen.
- Saisonstart: Dienstag, 19.45 Uhr, gegen Lausanne HC
- Fokusspieler: Vinzenz Rohrer, 22
- Neuer Sportchef: Ted Suihkonen, 49
Dazu kommen weitere Themen rund um den Klub: eine Analyse zur aktuellen Lage, Stimmen der Fanklubs sowie eine Einordnung der brisanten Regel zu Checks gegen den Kopf. Die ersten Antworten dürfte allerdings vor allem die sogenannte «Tour de Suisse» auf dem Eis liefern. Für den EV Zug beginnt damit eine Saison, in der Hoffnung und Beobachtung besonders nah beieinanderliegen.
Quelle: luzernerzeitung