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Politik12. Oktober 2026, 15:02 Uhr · von Redaktion

Zeit sperrt automatisierte Zugriffe

Ein angefragter ZEIT-Beitrag zum Nahostkrieg war nicht abrufbar: Das System blockierte den Zugriff wegen vermutetem automatisierten Auslesen. Der Verlag verweist auf Schutz vor Scraping, Bots und Data-Mining ohne Zustimmung.

Ein Artikel der ZEIT Verlagsgruppe zum Thema Nahostkrieg war über die vorliegende Anfrage nicht erreichbar. Statt des eigentlichen Beitrags erschien ein Sperrhinweis: Das System habe den Zugriff als nicht zulässig erkannt und deshalb blockiert.

Nach Angaben des Verlags dienen die Maßnahmen dem Schutz vor unerlaubtem und automatisiertem Auslesen von Inhalten. Genannt werden dabei unter anderem Crawler, Scraper, Text- und Data-Mining sowie KI-Anwendungen. Ohne vorherige Zustimmung dürften Inhalte von zeit.de nicht automatisiert abgerufen, gespeichert, vervielfältigt, analysiert oder weiterverarbeitet werden.

Diese Gründe nennt der Verlag

Im Hinweis werden mehrere mögliche Auslöser aufgelistet, warum auch reguläre Nutzer versehentlich auf der Blockseite landen könnten. Dazu zählen ungewöhnlich viele Anfragen in kurzer Zeit oder technische Merkmale, die auf automatisierte Zugriffe hindeuten.

  • Nutzung eines VPN oder Proxy
  • Verwendung einer Rechenzentrums-IP
  • Einsatz eines Bots oder Scrapers statt eines Browsers
  • Automatisierte Anfragen durch den Browser

Hinweise für Betroffene

Wer glaubt, irrtümlich blockiert worden zu sein, soll einige Minuten warten und es erneut versuchen. Außerdem empfiehlt der Verlag, VPNs oder Proxys abzuschalten, Browser-Erweiterungen zu deaktivieren oder ein anderes Gerät beziehungsweise einen anderen Browser zu verwenden. Für Rückfragen verweist ZEIT auf den Kundenservice per E-Mail.

Zusätzlich macht das Unternehmen deutlich, dass es sich Rechte rund um kommerzielles Text- und Data-Mining nach § 44b UrhG ausdrücklich vorbehält. Für mögliche Lizenzanfragen zu automatisiertem Zugriff nennt der Verlag eine eigene Kontaktadresse und verlangt Angaben zum Nutzungszweck, zu betroffenen Inhalten, Umfang und geplanter Dauer.

Quelle: zeit