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Sport9. September 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Ybbser fährt 5.100 Kilometer

Harald Rinner aus Ybbs hat beim Transcontinental Race in 16 Tagen 5.100 Kilometer absolviert. Der 53-Jährige kämpfte sich bei einem der härtesten Unsupported-Radrennen der Welt durch 13 Länder.

Ybbser fährt 5.100 Kilometer

Foto: noen

Harald Rinner aus Ybbs hat beim diesjährigen Transcontinental Race eine gewaltige Distanz abgespult: 5.100 Kilometer legte der 53-Jährige zurück. Für die Extremfahrt quer durch Europa war er 16 Tage unterwegs und passierte dabei 13 Länder.

Das Transcontinental Race, kurz TCR, zählt zu den renommiertesten und zugleich härtesten Unsupported-Rennen im Radsport. „Unsupported“ bedeutet: Die Teilnehmer sind ohne Begleitteam unterwegs und müssen sich selbst versorgen. Die Route wechselt jedes Jahr, fest steht nur: Sie ist lang. Mindestens 4.000 Kilometer müssen bewältigt werden.

Mit leichtem Gepäck durch Europa

Rinner setzte dabei auf ein Minimum an Ausrüstung. Sein Gepäck brachte insgesamt nur sechs bis sieben Kilo auf die Waage. Trotzdem musste alles dabei sein, was für ein Rennen dieser Größenordnung nötig ist — vom Schlaf-Setup bis zum Reparaturmaterial.

  • Schlafsack und Matte
  • aufblasbarer Kopfpolster als „Luxusartikel“
  • viel Werkzeug
  • sechs Ersatzschläuche

Von den sechs mitgenommenen Schläuchen brauchte er am Ende übrigens nur zwei. Das zeigt, wie genau bei solchen Rennen kalkuliert werden muss: Jedes zusätzliche Teil kostet Kraft, zu wenig Ausrüstung kann unterwegs aber schnell zum Problem werden.

Von Kälte bis Hitze

Schon der Titel seiner Geschichte macht klar, wie groß die Belastung war: Rinner war auf den 5.100 Kilometern Bedingungen von Eiseskälte bis Gluthitze ausgesetzt. Über mehr als zwei Wochen verlangte ihm das Rennen damit nicht nur sportlich, sondern auch körperlich und mental alles ab.

Quelle: noen