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Sport8. Oktober 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Xhaka wegen Zertifikat verurteilt

Granit Xhaka ist in der Schweiz wegen eines gefälschten Covid-Zertifikats verurteilt worden. Gegen den Nati-Captain wurde eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 3000 Franken mit zwei Jahren Probezeit ausgesprochen.

Xhaka wegen Zertifikat verurteilt

Foto: Wikimedia Commons / Ludovic Péron, CC BY-SA 3.0

Granit Xhaka ist wegen eines gefälschten Covid-Zertifikats verurteilt worden. Der Schweizer Nationalmannschafts-Captain bestätigte den Entscheid selbst in einem Statement auf Instagram. Demnach wurde gegen ihn eine bedingte Geldstrafe verhängt.

Konkret geht es um 50 Tagessätze zu je 3000 Franken. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Bezahlen müsste Xhaka die Strafe nur dann, wenn er in diesem Zeitraum erneut straffällig wird. Bereits Ende September hatte er eingeräumt, sich im Jahr 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat beschafft zu haben.

Xhaka akzeptiert das Urteil

In seinem Statement erklärte Xhaka, dass er die Verantwortung für seine Entscheidung übernehme. Zugleich teilte er mit, bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt zu haben. Auch die Verfahrenskosten seien bereits beglichen, das Urteil habe er akzeptiert.

  • Verurteilung wegen gefälschtem Covid-Zertifikat
  • Bedingte Geldstrafe: 50 Tagessätze à 3000 Franken
  • Probezeit: zwei Jahre
  • Verfahrenskosten laut Xhaka bereits bezahlt

Sportliche Folgen noch offen

Welche Auswirkungen der Fall auf seine Zukunft in der Nationalmannschaft hat, ist derzeit noch nicht klar. Der Schweizerische Fussballverband erklärte auf Anfrage von Keystone-SDA, man habe den Entscheid der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis genommen. Aus Sicht des Verbands sei es positiv, dass die juristische Aufarbeitung nun abgeschlossen ist.

Wie es für Xhaka sportlich weitergeht, soll nun in den angekündigten Gesprächen geklärt werden. Der Verband will auf Basis des rechtskräftigen Entscheids darüber sprechen, wie die gemeinsame Zukunft gestaltet werden kann.

Quelle: SRF