Willisau lebt Sport für alle
In Willisau wird Inklusion im Sport dauerhaft verankert. Nach einer zweijährigen Pilotphase mit rund 20 Teilnehmenden gehen fünf gemeinsame Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung nun in den Regelbetrieb über.

Was als vorsichtiger Test begann, ist in Willisau inzwischen zu einem festen Modell geworden: Der STV Willisau hat gemeinsam mit der Stiftung Brändi und dem Kanton Luzern ein inklusives Sportangebot aufgebaut, das nach einer erfolgreichen Pilotphase nun dauerhaft weitergeführt wird.
Als die Beteiligten vor rund anderthalb Jahren erstmals über das Projekt sprachen, war laut Bericht noch offen, wie gross das Interesse tatsächlich sein würde. Inzwischen zeigt sich: Das Bedürfnis ist da. Menschen mit und ohne Behinderung trainieren regelmässig zusammen, motivieren sich gegenseitig und tauschen sich auch nach den Einheiten aus.
Aus dem Versuch wird Alltag
Während der zweijährigen Pilotphase nahmen rund 20 Personen an insgesamt fünf inklusiven Sportangeboten teil. Das Projekt beschränkte sich also nicht auf einzelne Schnuppertermine, sondern entwickelte sich zu einem beständigen Angebot mit wiederkehrenden Trainings.
- rund 20 Teilnehmende
- fünf inklusive Sportangebote
- jetzt Überführung in den Regelbetrieb
Besonders bemerkenswert ist dabei nicht nur die Zahl der Angebote, sondern auch die Atmosphäre: Im Training geht es um gemeinsames Bewegen, gegenseitige Unterstützung und Begegnung auf Augenhöhe. Genau dieser Mix scheint das Projekt in Willisau getragen zu haben.
Signal für inklusiven Vereinssport
Mit dem Schritt in den Regelbetrieb setzt Willisau ein klares Zeichen dafür, dass Inklusion im Sport nicht nur als befristetes Projekt funktionieren kann. Das gemeinsame Angebot bleibt bestehen und zeigt, wie Vereine, Stiftungen und öffentliche Stellen zusammenarbeiten können, damit Sport für mehr Menschen zugänglich wird.
Foto: bote_ch