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Sport1. August 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Wacker feiert 5:0-Traumstart

Aufsteiger FC Wacker Innsbruck ist mit einem klaren 5:0 gegen SW Bregenz in die 2. Liga gestartet. Vor 4.244 Fans überzeugten die Tiroler mit Tempo, Effizienz und gefährlichen Standards.

Wacker feiert 5:0-Traumstart

FC Wacker Innsbruck hat zum Start in die 2. Bundesliga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Aufsteiger besiegte SW Bregenz im Tivolistadion mit 5:0 und meldete sich damit eindrucksvoll im Profifußball zurück. 4.244 Zuschauer sorgten für starke Stimmung und feierten eine Mannschaft, die nach dem Absturz bis in die 5. Liga nun wieder ganz oben anklopft.

Effizient, laufstark, abgebrüht

Schon früh zeigte sich, warum dieser Abend für Wacker so besonders wurde. Nach dem ersten Treffer durch Florian Kopp verloren die Gäste zunehmend den Zugriff, während die junge Innsbrucker Mannschaft ihr Spiel mit hoher Intensität durchzog. Gerade in Sachen Laufbereitschaft und Tempo hinterließ das Team von Sebastian Siller einen starken Eindruck.

Besonders auffällig: Wacker wirkte in vielen Phasen erstaunlich reif und konsequent. Die Tiroler nutzten ihre Möglichkeiten effizient und ließen Bregenz kaum zur Entfaltung kommen. Dass dieser Kantersieg nicht nur ein emotionaler, sondern auch ein sportlich bemerkenswerter Auftakt war, lag vor allem an einigen klar erkennbaren Stärken:

  • hohe Intensität über die gesamte Partie
  • effiziente Chancenverwertung
  • Gefahr nach Standardsituationen

Joppich trifft sehenswert

Für den spektakulärsten Moment des Abends sorgte Alexander Joppich. Kurz vor der Pause traf der 31-Jährige per Dropkick aus rund 20 Metern genau ins Kreuzeck. Ein Tor, das den Abend perfekt zusammenfasste: mutig, präzise und mitreißend. Es war einer dieser Treffer, die ein Stadion hochgehen lassen und einer Rückkehr auf die große Bühne zusätzlichen Glanz verleihen.

Auch bei ruhenden Bällen blieb Wacker brandgefährlich. Bereits in der Regionalliga West war die Mannschaft nach Standards stark, gegen Bregenz fielen gleich drei Treffer nach solchen Situationen. Dazu kommt, dass der Klub im Sommer nicht auf große Namen setzte, sondern auf den Stamm der erfolgreichen vergangenen Jahre. Dieses Vertrauen in die bewährten Kräfte zahlte sich zum Auftakt voll aus.

Foto: kurier