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Sport26. Juli 2026, 17:00 Uhr · von Redaktion

Verstappen schimpft auf Red Bull

Max Verstappen geht frustriert in den Ungarn-Grand-Prix. Nach einem Dreher im Qualifying startet der viermalige Weltmeister in Budapest nur von Platz sechs und rechnet schonungslos mit seinem Auto ab.

Verstappen schimpft auf Red Bull

Max Verstappen steckt weiter in einer komplizierten Formel-1-Saison fest. Beim Qualifying in Budapest platzte dem Red-Bull-Piloten erneut der Kragen. Der Niederländer klagte über massive Probleme mit seinem Wagen und fand nach der Zeitenjagd deutliche Worte. Für den viermaligen Weltmeister ist die Lage kurz vor der Sommerpause damit alles andere als entspannt.

Im Kampf um eine gute Ausgangsposition für den Grand Prix von Ungarn verlor Verstappen auf seiner letzten schnellen Runde die Kontrolle über sein Auto und drehte sich. Statt eines Spitzenplatzes blieb ihm damit nur Startplatz sechs für das Rennen am Sonntag um 15.00 Uhr. Schon das gesamte Wochenende sei schwierig gewesen, im Qualifying habe sich das Verhalten des Autos aus seiner Sicht aber noch einmal verschlechtert.

Frust in Budapest wächst

Besonders deutlich wurde Verstappen bei seiner Analyse des Problems. Er sprach davon, dass das Auto aerodynamisch kaputt sei und die Situation immer schlimmer werde. Aus seiner Sicht geht es nicht um klassischen Reifenabbau, sondern vielmehr darum, dass der Wagen selbst an Performance verliere. Die anhaltenden Schwierigkeiten summieren sich damit zu einem weiteren Tiefpunkt in seiner Saison.

Der Red-Bull-Star schilderte außerdem, dass ständig neue Probleme auftauchten. Genau diese wechselnden Baustellen seien im Moment wohl das größte Problem. Eine klare Linie oder schnelle Stabilisierung ist vor dem letzten Rennen vor der Sommerpause damit nicht zu erkennen.

Viele Baustellen, viele Fragen

  • Ort: Budapest, Qualifying zum Ungarn-Grand-Prix
  • Ergebnis: Verstappen startet von Platz sechs
  • Hintergrund: anhaltende Technik- und Balanceprobleme bei Red Bull

Die sportliche Krise trifft Verstappen in einer Phase, in der auch über seine Zukunft weiter spekuliert wird. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2028, doch die Diskussionen reißen nicht ab. In Ungarn stand zunächst aber vor allem eines im Mittelpunkt: der sichtbare Frust eines Champions, der mit seinem Dienstwagen derzeit kaum noch glücklich wird.

Foto: nord24