Vanessa Mai wettert gegen Preise
Vanessa Mai kritisiert in ihrem Podcast die hohen Konzertkosten in Deutschland. Vor allem Meet-and-Greets für 200 Euro oder mehr gehen der Sängerin zu weit.

Foto: promiflash
Vanessa Mai hat die stark gestiegenen Preise für Konzertbesuche in Deutschland scharf kritisiert. In ihrem Podcast „Schön laut“, den sie gemeinsam mit Lola Weippert moderiert, sprach die Sängerin über teure Standardtickets, VIP-Angebote und vor allem über kostspielige Meet-and-Greets. Besonders fassungslos macht sie, dass Fans bei manchen deutschen Acts inzwischen 200 Euro oder mehr zahlen sollen, nur um ihr Idol kurz persönlich zu treffen.
Klare Ansage im Podcast
Mai machte deutlich, dass für sie bei solchen Summen eine Grenze überschritten ist. Auslöser für das Thema war ein Erlebnis auf Tour, das sie offenbar nicht losgelassen hat: Dort begegnete sie einem langjährigen Fan, der sich den Konzertbesuch eigentlich nicht leisten konnte. Die Sängerin lud ihn daraufhin spontan zur Show am selben Abend ein.
Für ihre eigenen Auftritte wolle sie die Preise deshalb bewusst im Rahmen halten. Laut den im Podcast genannten Zahlen starten die regulären Tickets für ihre „Traumfabrik“-Tour bei 59 Euro, das VIP-Paket kostet 132 Euro. Vanessa Mai räumt selbst ein, dass auch das kein kleiner Betrag sei. Im Vergleich zu anderen Acts sehe sie sich damit aber eher im unteren Preisbereich.
Tour soll nicht am Geld scheitern
Die Musikerin betonte außerdem, dass sich eine Tour natürlich wirtschaftlich tragen müsse. Trotzdem gehe es ihr nicht in erster Linie ums Verdienen, sondern darum, überhaupt live auf Tour sein zu können. Die Begegnung mit dem Fan habe ihr noch einmal vor Augen geführt, dass manche Menschen lange auf so ein Erlebnis sparen oder es sich gar nicht ermöglichen können.
- Meet-and-Greets mancher Acts: 200 Euro oder mehr
- Normale Tickets für die „Traumfabrik“-Tour: ab 59 Euro
- VIP-Paket: 132 Euro
Die Geschichte begann hinter den Kulissen: Vanessas Team hatte den Mann bemerkt, weil er sich über Stunden im Backstage-Bereich aufhielt. Zunächst wurde das Sicherheitspersonal eingeschaltet. Dann stellte sich heraus, dass es sich um einen treuen Fan der ersten Stunde handelte, der sogar ein Foto von ihrer allerersten Tour aus dem Jahr 2016 dabeihatte. Für Vanessa Mai offenbar ein Moment, der die Debatte über faire Ticketpreise sehr persönlich gemacht hat.
Quelle: promiflash