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Finanzen4. Juli 2026, 22:01 Uhr · von Redaktion

USA-Geschäfte aus Oberfranken

Zum 250. Geburtstag der USA rückt auch die Bedeutung des Landes für Oberfranken in den Blick. Rund 250 Firmen aus der Region sind dort geschäftlich aktiv – trotz mancher Irritationen.

USA-Geschäfte aus Oberfranken

Die USA feiern am 4. Juli ihren 250. Geburtstag – und für Oberfranken ist das weit mehr als ein symbolisches Datum. Das Land auf der anderen Seite des Atlantiks spielt für die Region wirtschaftlich seit Langem eine wichtige Rolle. Schon historisch gibt es eine bekannte Verbindung: Der aus Oberfranken stammende Löb Strauß wurde in den USA mit Jeans weltberühmt.

Auch heute sind die transatlantischen Beziehungen für viele Unternehmen aus der Region ein wichtiges Thema. Etwa 250 oberfränkische Firmen machen Geschäfte in den Vereinigten Staaten. Damit sind die USA für die Wirtschaft in der Region ein bedeutender Markt, auch wenn der Austausch nicht immer reibungslos verläuft.

Jubiläum auch für Frenzelit

Ein Beispiel ist Frenzelit mit Sitz in Bad Berneck und Himmelkron. Das Unternehmen hat in diesem Jahr gleich mehrere Anlässe zum Feiern. Der Standort im tschechischen Sokolov besteht seit 30 Jahren. Gleichzeitig blickt die Firma auch auf ein US-Jubiläum: Die Wiedereröffnung ihrer Niederlassung in Lexington im Bundesstaat North Carolina liegt nun zehn Jahre zurück.

Frenzelit hatte früher zudem einen weiteren Standort in Wisconsin. Inzwischen hat das Unternehmen seine Aktivitäten für den nordamerikanischen Markt in Lexington gebündelt. Das zeigt, wie eng Firmen aus Oberfranken wirtschaftlich mit den USA verbunden sind – selbst wenn es laut Vorlage neben den Chancen auch Probleme und Irritationen gibt.

Zum amerikanischen Jubiläum wird damit auch sichtbar, wie stark globale Wirtschaftsbeziehungen bis in die Regionen hineinwirken. Für Oberfranken sind die USA nicht nur ein Stück Geschichte, sondern bis heute ein handfester Faktor im Geschäftsalltag vieler Unternehmen.