Trump verlangt Selenski-Wechsel
US-Präsident Donald Trump fordert einen Führungswechsel in der Ukraine. Kiew weist das zurück, während bei russischen Angriffen auf Saporischja laut ukrainischem Zivilschutz mindestens 20 Menschen getötet wurden.

Im Ukraine-Krieg sorgt Donald Trump mit einer neuen Forderung für heftige Reaktionen: Der US-Präsident will einen Führungswechsel in der Ukraine. Aus Kiew kam darauf umgehend ein Nein. Die ukrainische Seite weist den Vorstoß klar zurück und hält an Präsident Wolodimir Selenski fest.
Schwere Angriffe auf Saporischja
Parallel zur politischen Eskalation bleibt die Lage vor Ort dramatisch. Bei russischen Angriffen auf Saporischja sind nach Angaben des ukrainischen Zivilschutzes mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sollen auch drei Minderjährige sein. Damit wächst der Druck auf die ukrainische Führung zusätzlich, während die Kämpfe weitergehen.
Für neue Spannungen sorgt auch eine Absprache zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Demnach soll Russland kurzfristig mehrere hunderttausend Tonnen Diesel für den Weltmarkt liefern. Selenski kritisiert dieses angekündigte Abkommen scharf. Auch aus Europa kommt Widerspruch: In den laufenden Berichten wird unter anderem Kritik am Diesel-Deal erwähnt.
Weitere Entwicklungen im Überblick
- Kiew hält eine gegenseitige Deeskalation im Energiebereich für möglich.
- Nach neuen Angriffen auf Kiew wurden Verletzte und Stromabschaltungen gemeldet.
- Mehrere internationale Stimmen bekräftigen ihre Unterstützung für die Ukraine und für Selenski.
Neben den politischen Konflikten bleibt die humanitäre Lage angespannt. Hilfsorganisationen weisen darauf hin, dass auch Jahre nach Kriegsbeginn Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Genannt werden vor allem Hilfe für Familien, Reparaturen an beschädigten Wohnungen sowie medizinische und psychosoziale Versorgung.
Quelle: SRF