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Promis21. September 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Tony Christie kämpft weiter

Der britische Sänger Tony Christie, bekannt durch „Is This the Way to Amarillo?“, hat offen über seine beginnende Demenz gesprochen. Der 83-Jährige will trotzdem weiter auftreten, weil ihm Musik laut Ärzten im Alltag helfen kann.

Tony Christie kämpft weiter

Foto: fnp_de

Tony Christie gehört zu den prägenden Stimmen des britischen Pop-Schlagers. Mit „Is This the Way to Amarillo?“ wurde er in den 1970er-Jahren international bekannt, auch Songs wie „Las Vegas“ und „I Did What I Did for Maria“ machten ihn vor allem in Großbritannien und Europa zum Star. Nun rückt der 83-Jährige mit einem sehr persönlichen Thema in die Öffentlichkeit: seiner Demenzerkrankung.

Diagnose schon 2023 öffentlich gemacht

Bereits im Januar 2023 hatte Christie in der Sendung „Steph’s Packed Lunch“ erzählt, dass er zunehmende Gedächtnisprobleme bemerkt habe. Er habe Namen und andere Dinge häufiger vergessen und sich daraufhin gemeinsam mit seiner Frau an Spezialisten gewandt. Die Untersuchungen ergaben schließlich eine beginnende Demenz.

Seitdem geht der Sänger nach eigenen Angaben offensiv mit der Diagnose um. In „Exklusiv Spezial“ erklärte Christie, dass für ihn nach dem öffentlichen Bekenntnis eine neue Aufgabe begonnen habe: Er unterstütze Spendenaktionen für Betroffene und engagiere sich als Botschafter für das Thema Demenz.

Warum er weiter auf die Bühne will

Aufhören kommt für Christie trotzdem nicht infrage. In Interviews machte er deutlich, dass er sich von der Krankheit nicht ausbremsen lassen will. Gerade die Musik sei für ihn ein wichtiger Teil des Alltags geworden. Nach Aussagen des Sängers hätten ihm Ärzte erklärt, dass Musik Menschen mit Demenz zwar nicht heile, aber dabei helfen könne, eine Verschlechterung hinauszuzögern.

  • Diagnose: beginnende Demenz
  • Öffentlich gemacht: Januar 2023
  • Weiterer Fokus: Auftritte und Engagement für Betroffene

Auch deshalb hält Christie an seinem Beruf fest. Auftritte seien für ihn nicht nur Arbeit, sondern hätten zugleich eine therapeutische Wirkung. Für den „Amarillo“-Sänger ist klar: Solange es geht, will er weitermachen — und die Bühne nicht kampflos verlassen.

Quelle: fnp_de