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Politik4. Oktober 2026, 19:02 Uhr · von Redaktion

Tödliche Flut in Spanien

Heftige Unwetter haben in Spanien mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Besonders in Katalonien rund um Barcelona sorgten mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter für Überschwemmungen, Rettungseinsätze und einen Vermissten.

Mindestens drei Menschen sind bei schweren Unwettern in Spanien ums Leben gekommen. Besonders hart traf es den Nordosten des Landes: In und um Barcelona fielen in der Nacht stellenweise mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Wassermassen setzten Straßen, Keller und Erdgeschoße unter Wasser, rissen Bäume um und ließen Flüsse über die Ufer treten.

Katalonien besonders betroffen

Nach Angaben des regionalen Wetterdienstes Meteocat wurden die heftigsten Niederschläge in Katalonien gemessen. Bilder aus L’Hospitalet de Llobregat, direkt bei Barcelona, zeigten überflutete Straßen und Bewohner, die knietief durch ihre Häuser waten mussten. Die Feuerwehr der Region verzeichnete mehr als tausend Notrufe. Häufig ging es um vollgelaufene Keller, überflutete Wohnungen und umgestürzte Bäume.

  • Mindestens 3 Todesopfer
  • 1 Person wird vermisst
  • Mehr als 1.000 Feuerwehreinsätze in Katalonien

Todesfälle und Rettungseinsätze

In Tordera, rund 65 Kilometer nordöstlich von Barcelona, starb ein Mann, als eine Mauer auf ihn fiel. Eine weitere Person kam laut Feuerwehr in Montornes de Valles ums Leben. In der Region von Pineda de Mar wird außerdem nach einem Vermissten gesucht. Bereits am Vortag war in Madrigueras in Kastilien-La Mancha eine 102 Jahre alte Frau in ihrem Haus ertrunken.

Auch im Baskenland meldeten die Behörden Überschwemmungen und überflutete Straßen nach den starken Regenfällen. Einsatzkräfte mussten zudem mehrere Menschen aus Fahrzeugen befreien, die von den Wassermassen eingeschlossen worden waren. Spaniens Regierungschef Pedro Sanchez sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Quelle: ORF