JETZT LIVE
Sport26. Juli 2026, 11:02 Uhr · von Redaktion

Thun trotzt Rotation und siegt

Der FC Thun ist mit einem 3:1-Auswärtssieg beim FC Luzern in die neue Super-League-Saison gestartet. Trotz acht geschonter Stammspieler drehte der Meister die Partie, Basel gewann in Genf 1:0 gegen Servette.

Thun trotzt Rotation und siegt

Starker Start für den Meister: FC Thun hat zum Auftakt der Super-League-Saison 2026/27 in Luzern mit 3:1 gewonnen – und das trotz einer fast komplett umgebauten Elf. Trainer Gian-Luca Privitelli liess mit Blick auf das Champions-League-Rückspiel in Zagreb gleich acht Stammspieler draussen, doch seine Mannschaft blieb trotzdem die spielbestimmende Seite.

Der Abend begann allerdings denkbar schlecht für die Gäste. Luzern ging praktisch mit dem ersten Angriff früh durch Stefan Knezevic in Führung. Thun reagierte schnell: Nico Maier traf wenig später per Volleyschuss zum Ausgleich. Danach erspielten sich die Berner Oberländer die besseren Möglichkeiten und übernahmen zunehmend die Kontrolle.

Thun dreht nach der Pause auf

Nach dem Seitenwechsel legte Thun noch einmal zu. In der 51. Minute bugsierte Marc Gutbub den Ball nach einem Freistoss zum 2:1 ins Tor, nachdem Luzerns Keeper Simon Simoni unglücklich patzte. Den Schlusspunkt setzte Nicolas Bürgy, der in der 84. Minute nach einem weiteren Standard per Kopf zum Endstand traf.

  • Frühe Luzerner Führung in der 2. Minute
  • Thuner Ausgleich bereits in der 8. Minute
  • Entscheidung durch Gutbub und Bürgy nach der Pause

Vor 11'374 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Thermoplan-Arena feierte Thun damit einen gelungenen Saisonstart. Für Leonardo Bertone, früher Captain in Thun, endete die Rückkehr ins Berner Oberland dagegen mit einer Niederlage.

Basel startet ebenfalls mit Sieg

Auch der FC Basel legte erfolgreich los. Beim Auswärtsspiel gegen Servette fiel die Entscheidung durch einen Penalty: Nach einem Foul an Coleen Louis verwandelte Zan Celar zum 1:0. Servette kam zwar zu mehr Ballbesitz und Abschlüssen, blieb vor dem Tor aber zu ungefährlich. Damit gelang auch Basel und Trainer Stephan Lichtsteiner ein erfolgreicher Start in die neue Saison.