SWG hält Turnteam die Treue
Die Stadtwerke Gießen verlängern ihr Sponsoring für das Turnteam Linden um drei Jahre. Die Partnerschaft besteht bereits seit 2011 und soll den Fokus auf den eigenen Turn-Nachwuchs weiter stärken.

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Gute Nachrichten für das Turnteam Linden: Die Stadtwerke Gießen setzen ihr Engagement fort und verlängern die Zusammenarbeit um weitere drei Jahre. Damit bleibt eine Partnerschaft bestehen, die bereits seit 2011 läuft und für den Verein ein wichtiger Baustein geworden ist.
Das Team steht seit Jahren für den Zusammenschluss der männlichen Leistungsturner aus dem TV 1892 Großen-Linden und dem TV 07 Watzenborn-Steinberg. In Linden ist Kunstturnen damit eine feste Größe, obwohl die Sportart in Deutschland eher ein Nischendasein führt und nur an wenigen Orten regelmäßig vor Publikum stattfindet.
Vom Bundesliga-Aufwand zurück zur Basis
Bis 2024 war das Turnteam mit nationalen und internationalen Gast-Athleten erst in der 3., später sogar in der 2. Bundesliga vertreten. Für den kleinen Verein, der ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern arbeitet, wurde dieser Aufwand auf Dauer jedoch zu groß. Deshalb fiel die Entscheidung, den Schwerpunkt wieder klarer auf den eigenen Nachwuchs zu legen.
Dass dieser Weg funktioniert, zeigt die sportliche Entwicklung: Mit dem Trainerteam um Christian Hambüchen, der dem Projekt weiter erhalten bleibt, gelang der direkte Aufstieg in die Regionalliga. Aus Sicht des Fördervereins ist die langjährige Unterstützung durch die SWG dabei ein zentraler Faktor.
Warum das Sponsoring wichtig ist
Fördervereinsvorsitzender Martin Weber und sein Stellvertreter Tom Pfeiffer bedankten sich für die anhaltende Hilfe. Auch bei den Stadtwerken sieht man im Turnen mehr als nur Wettkampfsport. Unternehmenssprecher Ulli Boos verweist darauf, dass die Sportart für Kinder ein guter Einstieg in viele Bewegungsformen sei und damit gut zum Förderanspruch für junge Menschen passe.
- Partnerschaft zwischen SWG und Turnteam läuft seit 2011
- Verlängerung jetzt für weitere drei Jahre
- Sportlicher Fokus liegt wieder stärker auf dem eigenen Nachwuchs
- Trainer Christian Hambüchen bleibt an Bord
Quelle: giessener-anzeiger