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Sport6. August 2026, 11:02 Uhr · von Redaktion

Sturm glaubt noch ans Wunder

Sturm Graz verlor das Hinspiel der dritten Champions-League-Qualirunde bei Fenerbahce Istanbul mit 0:2. Vor dem Rückspiel in Graz gibt sich Rechtsverteidiger Jürgen Heil dennoch kämpferisch.

Sturm glaubt noch ans Wunder

Sturm Graz steht in der Champions-League-Qualifikation unter Druck, hat den Traum von der Königsklasse aber noch nicht aufgegeben. Die Steirer unterlagen im Hinspiel der dritten Quali-Runde bei Fenerbahce Istanbul mit 0:2 und brauchen damit im Rückspiel in Graz eine starke Antwort.

Die Partie in Istanbul war früh in eine unangenehme Richtung gekippt. Talisca traf bereits in der 9. Minute zur Führung für die Gastgeber, kurz vor der Pause legte Mason Greenwood in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach. Vor allem im ersten Durchgang bekam Sturm die Qualität des Gegners deutlich zu spüren.

Heil kündigt heißen Abend in Graz an

Trotz der Niederlage will man sich in Graz noch lange nicht geschlagen geben. Rechtsverteidiger Jürgen Heil trat unmittelbar nach dem Abpfiff betont kämpferisch auf und machte klar, dass Sturm weiter an seine Chance glaubt. Die Ausgangslage ist schwierig, doch die Grazer setzen darauf, dass im Rückspiel in Liebenau noch einmal alles offen werden kann.

Heil verwies darauf, dass Fenerbahce zwar viel Qualität und Ballbesitz mitgebracht habe, Sturm aber in der ersten Halbzeit mit zwei Abschlüssen auch gleich zwei Gegentreffer kassierte. Genau das schmerzte ihn besonders, weil er die Defensivarbeit seiner Mannschaft nicht in allen Phasen schlecht sah.

Vorne fehlten Sturm die Momente

Gleichzeitig sprach der Sommer-Neuzugang auch offen an, wo es bei Sturm hakte: Mit dem Ball blieb der österreichische Meister zu ungefährlich. Die Grazer konnten zu selten gefährliche Situationen kreieren und ließen damit die nötige Durchschlagskraft vermissen.

  • Hinspiel: Fenerbahce 2, Sturm Graz 0
  • Tore: Talisca (9.), Mason Greenwood (45+1.)
  • Rückspiel: Dienstag, 11. August, 20.30 Uhr in Graz

Die Ausgangslage ist damit klar: Sturm braucht im Heimspiel eine Aufholjagd. Nach dem 0:2 ist der Aufstieg in die nächste Runde kein Selbstläufer mehr, aber aus Grazer Sicht eben auch noch nicht endgültig vom Tisch.

Foto: heute_at