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Musik & Film7. Oktober 2026, 09:02 Uhr · von Redaktion

Stallone enthüllt Gere-Krach

Sylvester Stallone schildert in seinen Memoiren einen Streit mit Richard Gere am Set von „The Lords of Flatbush“ im Jahr 1974. Auslöser soll ausgerechnet ein Mittagessen mit Hühnerfett gewesen sein.

Stallone enthüllt Gere-Krach

Foto: usinger-anzeiger

Sylvester Stallone hat in seinen Memoiren „The Steps“ eine alte Hollywood-Fehde neu aufgerollt. Der heute 80-Jährige beschreibt darin, wie es 1974 bei den Arbeiten zum Jugenddrama „Brooklyn Blues – Das Gesetz der Gosse“ („The Lords of Flatbush“) zum Bruch mit Richard Gere gekommen sein soll. Was als Zusammenarbeit zweier junger Schauspieler begann, endete laut Stallone in offenem Streit.

Spannungen schon bei den Proben

Wie unter anderem das US-Magazin People berichtet, sollen die Probleme schon in den Proben begonnen haben. Stallone erzählt, Gere habe sich bei einer Improvisation so stark in die Szene hineingesteigert, dass es körperlich wurde. Stallone habe daraufhin sogar den Regisseur Stephen Verona gefragt, ob er realistisch reagieren dürfe. Zu einer Eskalation kam es damals aber noch nicht.

Der Wendepunkt kam im Auto

Entscheidend wurde laut Stallone erst ein Mittagessen am Set. Die beiden saßen demnach in einem geparkten Auto, als Essen aus einer Alufolie auf Stallones Bein tropfte. Seine Reaktion fiel heftig aus: Er schildert, dass er Gere daraufhin aus dem Wagen zog. Regisseur Verona musste dazwischengehen. Danach sei klar gewesen, dass einer der beiden den Film verlassen müsse.

  • Film: „The Lords of Flatbush“
  • Jahr des Vorfalls: 1974
  • Folge: Richard Gere verließ das Projekt
  • Ersatz: Perry King übernahm die Rolle

Für Gere sprang später Perry King ein. Dass Stallones Abneigung lange anhielt, zeigt auch ein älteres Zitat, das 2006 vom US-Portal Ain't It Cool News veröffentlicht wurde. Darin beschrieb er seinen Kollegen alles andere als freundlich. Die Geschichte passt zu Stallones Memoiren, in denen der Actionstar nicht nur über Karriere und Krisen schreibt, sondern auch über Konflikte, die ihn bis heute begleiten.

Quelle: usinger-anzeiger