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Sport28. Oktober 2026, 17:02 Uhr · von Redaktion

St. Pauli prüft Pyro-Modell

Der FC St. Pauli hat in Lillestrøm ein Pilotprojekt zur teilweisen Legalisierung von Pyrotechnik in Stadien unter die Lupe genommen. Der Besuch bringt neue Bewegung in die Debatte um mögliche Regeln in Deutschland.

St. Pauli prüft Pyro-Modell

Beim FC St. Pauli kommt Bewegung in ein Thema, das im Fußball seit Jahren hitzig diskutiert wird: Pyrotechnik in Stadien. Vertreter des Hamburger Kiezclubs sind dafür nach Lillestrøm in Norwegen gereist, um sich dort ein Pilotprojekt genauer erklären zu lassen.

Im Mittelpunkt steht eine Teillegalisierung von Pyro unter geregelten Bedingungen. Der Blick nach Norwegen ist für St. Pauli besonders interessant, weil damit die Frage verbunden ist, ob ein ähnlicher Ansatz auch hierzulande denkbar wäre. Konkrete Entscheidungen für Deutschland sind damit zwar nicht verbunden, doch der Austausch zeigt: Das Thema wird neu sortiert.

Modell aus Norwegen im Fokus

In Lillestrøm ließ sich die Delegation erläutern, wie das dortige Projekt aufgebaut ist. Für den Verein ist das mehr als nur ein Informationsbesuch, denn die Diskussion über Pyro flammt immer wieder auf – nicht zuletzt nach Szenen wie zuletzt beim Auswärtsspiel in Darmstadt, als Anhänger von St. Pauli Pyrotechnik zündeten.

  • Besuch einer St. Pauli-Delegation in Norwegen
  • Einblick in ein Pilotprojekt zur Teillegalisierung
  • Frage nach einer möglichen Variante für Deutschland

Debatte bekommt neuen Schub

Dass ausgerechnet St. Pauli das Modell vor Ort prüft, dürfte die Diskussion weiter anheizen. Der Club beschäftigt sich damit sichtbar nicht nur mit Sanktionen und Verboten, sondern auch mit möglichen geregelten Lösungen. Noch ist offen, ob und wie sich ein solcher Ansatz auf deutsche Stadien übertragen ließe.

Klar ist aber schon jetzt: Der Norwegen-Besuch liefert neuen Stoff für eine Debatte, die im Fußball längst nicht beendet ist. Zwischen Sicherheitsfragen, Fan-Kultur und möglichen Regeln könnte das Pilotprojekt aus Lillestrøm nun als neuer Bezugspunkt dienen.

Quelle: abendblatt