JETZT LIVE
Sport26. Oktober 2026, 17:02 Uhr · von Redaktion

St. Gallen zurück auf dem Boden

Der FC St. Gallen hat bei YB in Bern mit 0:2 verloren. Nach zwei Auswärtssiegen in Folge im Wankdorf zeigte sich die Mannschaft defensiv solide, ließ nach vorne aber zu wenig entstehen.

St. Gallen zurück auf dem Boden

Foto: tagblatt

Der FC St.Gallen hat im Wankdorf einen Dämpfer kassiert. Beim 0:2 gegen YB endete nicht nur die Partie ohne Punkte, sondern auch ein kleiner Lauf: Zuvor hatten die Ostschweizer in Bern zweimal nacheinander gewonnen. Diesmal aber setzte sich wieder das durch, was in diesem Stadion lange als Normalzustand galt.

Defensiv stabil, offensiv zu harmlos

Immerhin konnte sich St.Gallen an diesem Abend zugutehalten, gegen die Young Boys in der Defensive ordentlich gearbeitet zu haben. Die Mannschaft stand hinten gut und hielt die Partie damit über weite Strecken kontrollierbar. Der Preis dafür war allerdings hoch: Nach vorne fehlte es an Durchschlagskraft, sodass aus der soliden Basis kaum echte Gefahr entstand.

Genau darin liegt die zentrale Erkenntnis dieses Spiels. St.Gallen zeigte zwar, dass es auch auswärts in Bern kompakt auftreten kann. Doch wer gegen ein Team wie YB bestehen will, braucht mehr als defensive Disziplin. Ohne genügend offensive Präsenz blieb den Gästen am Ende zu wenig, um das Spiel wirklich in eine andere Richtung zu lenken.

Wo steht St.Gallen wirklich?

Mit der Niederlage stellt sich nun wieder die Frage nach der Einordnung der St.Galler. Hinter Lugano und YB scheint die Hierarchie zumindest nach diesem Spiel klarer zu werden. Ob St.Gallen direkt dahinter einzuordnen ist oder noch ein Stück vom Spitzenduo entfernt bleibt, lässt sich nach diesem Abend nicht endgültig beantworten.

  • Ergebnis: 0:2 in Bern
  • Serie beendet: zwei Auswärtssiege in Folge bei YB
  • Kernaussage: hinten ordentlich, vorne zu wenig

So wirkt das Gastspiel im Wankdorf vor allem wie eine Rückkehr in die Realität. St.Gallen hat gezeigt, dass es unangenehm und stabil sein kann. Für mehr als das reichte es diesmal aber nicht.

Quelle: tagblatt