Sorge um Mette-Marit
Kurz nach seiner Vereidigung im Parlament brachte Norwegens neuer König Haakon VIII. seine Frau Mette-Marit ins Rikshospitalet nach Oslo. Die 53-Jährige hat nach ihrer Lungentransplantation im Juni erneut Komplikationen.

Foto: t-online
Kaum im Amt, schon der nächste Schock: Haakon VIII. ist am Dienstag als neuer König von Norwegen im Parlament vereidigt worden – doch die Zeremonie wurde von Sorgen um seine Frau überschattet. Mette-Marit konnte nicht teilnehmen, weil nach ihrer Lungentransplantation erneut gesundheitliche Probleme aufgetreten sind.
Wie der Palast mitteilte, musste die 53-Jährige den Tag über ärztlich überwacht werden. Ihr behandelnder Arzt erklärte demnach, dass Komplikationen nach einer Lungentransplantation nicht ungewöhnlich seien. Bei Mette-Marit habe es seit der Operation im Juni bereits mehrfach Probleme gegeben – auch am Dienstag.
Direkt nach dem Eid ins Krankenhaus
Unmittelbar nach seiner Vereidigung machte sich der neue König auf den Weg zu seiner Frau. Laut veröffentlichten Fotos brachte Haakon VIII. sie persönlich ins Rikshospitalet in Oslo. Etwa eineinhalb Stunden später verließ er die Klinik wieder allein. Ob Mette-Marit dort über Nacht bleiben muss, war zunächst nicht bekannt. Ein neues Update zu ihrem Zustand lag vorerst nicht vor.
- 2018: Diagnose einer seltenen Lungenfibrose
- Juni 2026: deutliche Verschlechterung ihres Zustands
- Wenig später: lebensrettende Lungentransplantation in Oslo
Schwere Tage für das Königshaus
Für die norwegische Königsfamilie ist es eine besonders belastende Zeit. Erst vor wenigen Tagen war Harald V. im Alter von 89 Jahren gestorben. Während das Land den Machtwechsel erlebt, kämpft Mette-Marit weiter mit den Folgen ihrer schweren Erkrankung. Bei der Kronprinzessin war 2018 eine seltene Lungenfibrose festgestellt worden – eine unheilbare Krankheit, bei der das Lungengewebe vernarbt und starke Atemnot verursachen kann.
Dass ausgerechnet am Tag der Vereidigung erneut Komplikationen auftreten, macht den ohnehin schwierigen Umbruch für das norwegische Königshaus noch dramatischer. Der festliche Staatsakt rückte damit schnell in den Hintergrund – im Mittelpunkt stand plötzlich wieder die Gesundheit der neuen Königin.
Quelle: t-online