Silvia Lafer über schwere Krebszeit
TV-Koch Johann Lafer musste nach seiner Krebsdiagnose sechs Chemotherapie-Zyklen durchstehen und verlor 20 Kilo. Ehefrau Silvia und die beiden Kinder schildern nun, wie die Familie ihm in den schwersten Monaten Halt gab.

Foto: bunte
Johann Lafer (69) hat Monate hinter sich, die seine Familie an ihre Grenzen gebracht haben. Nach seiner Krebsdiagnose Ende 2023 verschlechterte sich sein Zustand Anfang 2026 deutlich. Es folgten sechs Zyklen Chemotherapie – eine Phase, die den TV-Koch körperlich und seelisch stark belastete.
Besonders eng an seiner Seite: Ehefrau Silvia Lafer (68). Sie berichtet, dass die Familie versucht habe, ihm in schwierigen Momenten Mut zu machen, ohne die Lage zu beschönigen. Gerade dann, wenn Lafer selbst kaum noch Zuversicht hatte, hätten seine Angehörigen ihn wieder aufgebaut.
Familie wurde zur wichtigsten Stütze
Auch die beiden Kinder Jennifer (31) und Jonathan (25) spielten in dieser Zeit eine zentrale Rolle. Obwohl beide in Den Haag leben, wollten sie ihren Vater so oft wie möglich sehen. Jennifer verbrachte nach eigenen Angaben einen großen Teil des Sommers bei den Eltern, um sowohl dem Vater als auch der Mutter beizustehen. Silvia Lafer betont zudem, dass auch weitere Familienmitglieder eingesprungen seien, wenn Unterstützung gebraucht wurde.
- Krebsdiagnose: Ende 2023
- Verschlechterung des Gesundheitszustands: Anfang 2026
- Behandlung: sechs Chemotherapie-Zyklen
- Gewichtsverlust: 20 Kilo
Die Krankheit hat ihn verändert
Die Therapie hinterließ deutliche Spuren. Johann Lafer verlor 20 Kilo und erhält inzwischen eine Immuntherapie. Nach eigenen Worten ist er heute nachdenklicher als früher. Für ihn und seine Familie habe gemeinsame Zeit dadurch noch einmal einen ganz anderen Stellenwert bekommen.
Wie wichtig diese Momente geworden sind, zeigt auch ein gemeinsamer Urlaub in Kroatien, den die Familie in diesem Jahr ganz bewusst geplant hat. Nach Monaten voller Angst, Behandlungen und Unsicherheit ist die Erleichterung groß, dass es dem Starkoch inzwischen wieder besser geht.
Quelle: bunte