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Musik & Film22. September 2026, 19:01 Uhr · von Redaktion

Sesamstraße als Familienalbum

Martin Reinl hat mit Julian Schlichting einen Bildband über die Sesamstraße veröffentlicht. Das Buch zeigt laut Rundschau online einen liebevollen Blick hinter die Kulissen mit Figuren wie Ernie, Bert und vielen Handpuppen.

Sesamstraße als Familienalbum

Foto: rundschau_online

Die Sesamstraße bekommt ein ganz besonderes Erinnerungsstück: Martin Reinl hat gemeinsam mit Julian Schlichting einen Bildband herausgegeben, der einen Blick hinter die Kulissen der bekannten TV-Welt werfen soll. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Geschichte der Sendung, sondern vor allem ihre Figuren und die Arbeit, die sie lebendig macht.

Liebevoller Blick hinter die Puppenwelt

Wie Rundschau online berichtet, ist das Buch als liebevolle Annäherung an das Universum der Sesamstraße angelegt. Schon das Motiv des Berichts zeigt, worum es geht: ein Familienalbum-Gefühl für Fans von Ernie, Bert und den vielen anderen Charakteren, die Generationen begleitet haben.

Wer mit Reinl über seine Arbeit spricht, taucht offenbar direkt in diese Welt ein. In seinem Umfeld stehen nicht nur einzelne Figuren, sondern gleich Hunderte Handpuppen, die aufmerksam aus Regalen blicken. Sie sind nicht einfach verstaut, sondern sorgfältig aufgestellt – so, dass sie jederzeit wieder eingesetzt und zum Leben erweckt werden können.

Zwischen Werkstatt und Kindheitserinnerung

Zu den beschriebenen Figuren gehören unter anderem:

  • ein Hase mit Brille und Arztkittel
  • mehrere Erdmännchen
  • zottelige Monster

Genau diese Mischung aus Werkstatt, Sammlung und Fernsehmagie scheint auch den Reiz des Bildbands auszumachen. Er richtet den Blick auf das, was Zuschauer sonst nicht sehen: die Menschen hinter den Puppen und die detailreiche Welt, in der diese Charaktere entstehen und aufbewahrt werden.

Mit dem Band setzen Reinl und Schlichting der Sesamstraße damit ein visuelles Denkmal. Statt großer Nostalgie-Geste steht offenbar die Nähe zu den Figuren im Vordergrund – fast so, als blättere man durch ein sehr besonderes Familienalbum.

Quelle: rundschau_online