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Politik15. Oktober 2026, 07:01 Uhr · von Redaktion

Selenski greift Trump an

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat sich in einer britischen Talkshow «betrogen» gefühlt und US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Zugleich meldet die EU neue Militärhilfen in Höhe von 2,86 Milliarden Euro für die Ukraine.

Selenski greift Trump an

Foto: Wikimedia Commons / Ministry of Foreign Affairs Republic of Poland, CC BY 3.0 pl

Im Ukraine-Krieg sorgt ein neuer öffentlicher Schlagabtausch für Aufsehen: Wolodimir Selenski hat sich in einer britischen Talksendung deutlich über Donald Trump geäussert. Der ukrainische Präsident sagte, er fühle sich «betrogen» und griff den US-Präsidenten wegen dessen Dieselabkommen verbal an. Damit verschärft sich der Ton zwischen Kiew und Washington weiter.

Auch Musk meldet sich zu Wort

Neben der Kritik an Trump stand auch die Versorgung der Ukraine mit Satellitendiensten im Fokus. Nachdem die Ukraine Einschränkungen beim Dienst von Space-X beklagt hatte, äusserte sich Elon Musk dazu. Seine zentrale Botschaft: Die Kontrolle über das Satellitennetz liege bei der US-Regierung. Damit verweist Musk die Verantwortung für mögliche Entscheidungen nicht an sein Unternehmen allein.

Parallel dazu kommt aus Brüssel neue Unterstützung. Die EU hat der Ukraine nach Angaben aus dem Ticker 2,86 Milliarden Euro überwiesen. Das Geld ist für militärische Ausrüstung vorgesehen, darunter Drohnen, Luftabwehrsysteme und Raketen. Für die Ukraine ist das in der anhaltenden Kriegslage ein wichtiger Baustein.

Weitere Entwicklungen im Überblick

  • Die Ukraine meldet die Befreiung eines weiteren Gebiets in Donezk nach einer Gegenoffensive.
  • Zu einem Brand an Starlink-Satelliten-Antennen wurde auch aus Bulgarien berichtet.
  • Ein Drohnenangriff traf das grösste russische Rechenzentrum.
  • Ein britischer Finanzminister fordert härtere Sanktionen gegen die Schifffahrt.

Der Krieg in der Ukraine bleibt damit an mehreren Fronten in Bewegung: militärisch, politisch und technologisch. Während Selenski den Druck auf die USA öffentlich erhöht, versucht die EU mit Milliardenhilfen ihre Unterstützung weiter sichtbar zu machen.

Quelle: SRF