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Promis15. Oktober 2026, 09:02 Uhr · von Redaktion

Schwere Vorwürfe gegen Brand

In London hat der Prozess gegen Russell Brand begonnen. Dem Komiker und Schauspieler werden mehrere Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die sich laut Anklage zwischen 1999 und 2009 ereignet haben sollen.

Vor dem Southwark Crown Court in London hat der Prozess gegen Russell Brand begonnen. Der britische Komiker und Schauspieler erschien am Mittwoch in Begleitung seiner Ehefrau Laura Gallacher vor Gericht. Seit dem 14. Oktober läuft nun die Beweisaufnahme in einem Verfahren, in dem es um äußerst schwere Anschuldigungen geht.

Die Anklage wirft dem 51-Jährigen Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe vor. Konkret geht es um Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe in jeweils drei Fällen sowie um einen unsittlichen Übergriff. Laut Anklage stammen die Vorwürfe von sechs Frauen. Diese Frauen kennen sich demnach nicht und sollen ihre Aussagen unabhängig voneinander gemacht haben.

Vorwürfe über fast ein Jahrzehnt

Nach Angaben der Anklage sollen sich die mutmaßlichen Taten in den Jahren 1999 bis 2009 ereignet haben. Vor der Jury zeichnete die Staatsanwaltschaft ein belastendes Bild und beschrieb Brand als skrupellos. Der Schauspieler selbst weist die Vorwürfe zurück und hat auf nicht schuldig plädiert.

  • Angeklagt sind Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe in mehreren Fällen
  • Die Vorwürfe kommen von sechs Frauen
  • Die mutmaßlichen Taten sollen sich über rund zehn Jahre erstreckt haben

Erster Zeuge bereits gehört

Am ersten Verhandlungstag sagte ein früherer Mitbewohner Brands aus. Er berichtete von einer Äußerung, die Brand nach einem mutmaßlichen Vorfall im Jahr 1999 gemacht haben soll. Demnach habe dieser gesagt, die Situation sei außer Kontrolle geraten und er sei womöglich zu weit gegangen.

Wie lange das Verfahren dauern wird, ist noch nicht endgültig klar. Laut BBC wird derzeit mit rund sechs Wochen gerechnet, andere britische Medien hatten zuletzt auch von bis zu zehn Wochen berichtet. Klar ist schon jetzt: Der Prozess dürfte in Großbritannien weiter intensiv verfolgt werden.

Quelle: rtl_de