Salzburg zerlegt Rapid
Red Bull Salzburg hat den SK Rapid in der Bundesliga mit 5:1 abgefertigt. Nach fünf Runden sind die Salzburger mit 13 Punkten erster Verfolger von Titelverteidiger LASK.

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Red Bull Salzburg hat im Bundesliga-Schlager ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und dem zuvor makellosen SK Rapid die erste Saisonniederlage verpasst. Beim 5:1 vor 12.153 Zuschauern präsentierten sich die Salzburger vor allem vor der Pause spielfreudig, dominant und ungewöhnlich effizient.
Schon nach 3:14 Minuten legten die Gastgeber los: Sota Kitano bereitete für Haris Tabakovic vor, der im Strafraum zur frühen Führung traf. Nur wenig später erhöhte Kapitän Nikolas Veratschnig nach einem Abpraller auf 2:0 und erzielte damit seinen Premierentreffer. Salzburg blieb klar tonangebend, Tabakovic schnürte mit einem Schuss von außerhalb des Strafraums noch vor der 20.-Minute-Marke seinen Doppelpack. Ein weiterer Treffer des Angreifers wurde nach VAR-Check wegen Abseits aberkannt.
Salzburg spielt sich in einen Rausch
Rapid bekam kaum Zugriff auf die Partie, während Salzburg fast mühelos nach vorne kombinierte. Direkt nach dem Seitenwechsel nutzte Edmund Baidoo eine grobe Schwäche in der Wiener Defensive und stellte auf 4:0. Kurz darauf gelang Rapid zumindest der Ehrentreffer: Kapitän Matthias Seidl überraschte die Salzburger Abwehr samt Christian Zawieschitzky mit einem Weitschuss aus rund 25 Metern zum 1:4.
Doch auch das änderte nichts am klaren Kräfteverhältnis. Kitano traf wenig später nur die Latte, Karim Konate ließ zunächst noch eine große Chance aus, setzte in der Schlussminute aber doch den Schlusspunkt zum Endstand.
Die wichtigsten Fakten zum Schlager
- Erste Saisonniederlage für Rapid
- 13 Punkte für Salzburg nach fünf Runden
- Doppelpack von Haris Tabakovic
- Salzburg ist damit erster Verfolger von Titelverteidiger LASK
Besonders bemerkenswert: Salzburg hatte gegen Rapid zuletzt elf Monate lang nicht gewonnen und dabei in drei Duellen jeweils 0:1 verloren. Diesmal drehten die Bullen den Spieß eindrucksvoll um und lieferten ihre bislang stärkste Saisonleistung ab.
Quelle: sn