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Politik15. Oktober 2026, 15:00 Uhr · von Redaktion

Russland baut Drohnen-Basis

Nahe der ukrainischen Grenze entsteht in kurzer Zeit ein neuer russischer Drohnen-Stützpunkt. Gleichzeitig kündigt Wolodimir Selenski an, den Stopp ukrainischer Angriffe auf russische Raffinerien und Energieanlagen zu beenden.

Russland baut Drohnen-Basis

Foto: Pavel Kazachkov / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Der Krieg in der Ukraine spitzt sich an mehreren Fronten weiter zu. Russland errichtet laut neuen Satellitenbildern in der Nähe der ukrainischen Grenze einen Drohnen-Stützpunkt, der offenbar kurz vor der Fertigstellung steht. Damit wächst die Sorge, dass Moskau seine Angriffe aus der Luft weiter ausbauen könnte.

Neue Anlage nahe der Grenze

Die Bilder zeigen, dass der neue Standort in nur wenigen Wochen entstanden ist. Viel mehr ist aus dem vorliegenden Material nicht bekannt, doch schon die Nähe zur Grenze macht die Anlage brisant. Der Bau passt zu einer Lage, in der Drohnenangriffe auf beiden Seiten weiter eine zentrale Rolle spielen.

Gleichzeitig kündigte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski eine Kehrtwende bei einem wichtigen Punkt an. Gegenüber der Financial Times sagte er, dass die Ukraine den Angriffsstopp auf russische Raffinerien und Energieanlagen zurücknimmt. Damit dürfte sich auch die Lage rund um die russische Energie-Infrastruktur erneut verschärfen.

Selenski kritisiert Trump scharf

In einer britischen Talksendung äusserte sich Selenski zudem zu einem von Donald Trump angesprochenen Dieselabkommen. Der ukrainische Präsident sagte, er fühle sich betrogen, und übte deutliche Kritik am US-Präsidenten. Details zu dem Abkommen nennt das vorliegende Material allerdings nicht.

  • Russland baut einen neuen Drohnen-Stützpunkt nahe der Grenze.
  • Die Anlage ist auf Satellitenbildern kurz vor der Fertigstellung zu sehen.
  • Selenski beendet den Stopp ukrainischer Angriffe auf Raffinerien und Energieanlagen.
  • Zusätzlich greift er Trump öffentlich an.

Neben diesen Entwicklungen verweist die Übersicht zur aktuellen Lage auch auf weitere Angriffe und Zwischenfälle, darunter Treffer auf russische Kampfjets am Boden, Brände nach Drohnenangriffen und erneutes Feuer auf ein Handelsschiff vor Rumäniens Küste. Die Dynamik des Krieges bleibt damit hoch – militärisch wie politisch.

Quelle: SRF